Ist nach sieben Jahren wieder möglich: Spaß für Jung und Alt während der Schlittenparty des SV Mühlhausen. Foto: Rainer Bombardi

Lachende Kindergesichter, Eltern, die sich wieder an ihre Kindheit erinnerten und jede Menge gute Laune verbreitete der SV Mühlhausen.

Der Verein packte die Gelegenheit beim Schopfe und nutzte die gute Schneelage, erstmals nach sechs Jahren wieder dieses gesellige Sportereignis anzubieten.

 

Die Winterfreuden in Mühlhausen ließen nicht lange auf sich warten, weshalb sich sportlicher und geselliger Plausch rasch mischten. Dutzende von Gästen waren an den zur Winterportstätte umgestalteten Nordhang gekommen und rodelten bis weit nach Einbruch der Dunkelheit den mit Fackeln ausgeleuchteten Hang hinunter.

Jung und Alt feierten das winterliche Ereignis, das letztmals vor sieben Jahren stattfand. Keiner drängte ihre Eltern den Hang ein ums andere Mal den Hang hochzulaufen und mit ihnen weiter hinunterzufahren. Die Erwachsenen hatten dabei genauso viel Spaß wie die Jüngsten.

Wer vor dem Ziel im Schnee landete, während der Schlitten alleine weiterfuhr – Schwamm drüber. Beim nächsten Mal wird es schon wieder besser funktionieren. So kamen bei vielen, die oftmals den Hang hinaufgingen und wieder herunter rauschten wohl einige Kilometer zusammen.

Zunächst sieht es nach Absage aus

Dass es am Freitagabend kurzfristig nach einer Absage aussah, war längst vergessen. Am Samstagfrüh erstrahlte die Landschaft in Weiß und ermöglichte dem SV nach den Absagen aufgrund der Covid-Pandemie und wegen Schneemangels in den vergangenen Jahren zu dieser beliebten Veranstaltung einzuladen.

Und somit eröffnete der SV Mühlhauen sein Vereinsjahr 2026 mit einer Schlittenparty. „Was früher jeden Winter einmal möglich war, ist inzwischen etwas Besonderes“, freute sich Vorsitzender Andreas Kohler, der telefonisch und via soziale Medien kurzfristig über die Veranstaltung informierte. Gäste aus diversen benachbarten Orten kamen vorbei.

Alle, die nicht mehr rodelten, denen kalt war oder einfach so vorbeikamen, konnten sich an einer Feuerschale wärmen und bei Wurst und Weck, Glühwein oder Punsch ein paar gesellige Stunden gönnen. Alles gab es auf Spendenbasis, da der Aufwand zu Gunsten der Wintersportfreuden möglichst gering ausfallen sollte.

Dass sich die Schlittenparty nebenbei auch zum generationenübergreifenden Ereignis entwickelte, war ein weiterer positiver Nebeneffekt.