Viel Aufmerksamkeit ziehen die Ergebnisse der Robotik-AG des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums auf sich. Foto: Stephan Hübner

Bereits laufende und sich erst noch in Planung befindliche Projekte stellte das Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen beim Club-of-Rome-Meeting vor.

Mit dem Zitat „Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen“, begrüßte Direktorin Christiane King die Gäste und beschrieb Projekte, wie eine Klimastation, internationalen Musikaustausch oder „St. Georgen im Dritten Reich“.

 

King verglich den vor etwa einem Jahr begonnenen, neuen Weg der Club-of-Rome-Schule mit einer Bergtour. Dabei habe man den ersten Anstieg hinter sich gelassen, Kultur, Technik, Wirtschaft oder soziales Miteinander mit Wegbegleitern genießen dürfen.

Denen sei es zu verdanken, dass Schüler und Kollegen aus dem Schulalltag herauskämen und Erfahrungen machten, die zum wirklichen Leben gehörten. Jungen Menschen ermögliche man damit, sich selbst zu verwirklichen. Nun stellten sie ihre Lieblingsprojekte vor, die eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten seien.

Finanzielle Belastungen ein immer größeres Problem

Deutlich wurde an den verschiedenen Ständen, dass finanzielle Belastungen ein immer größeres Problem darstellen, da zum Beispiel Sprachfahrten nach Großbritannien oder Musicalbesuche deutlich teurer sind als früher. Deshalb würde sich das Gymnasium sehr über finanzielle Unterstützung freuen.

Christiane King spricht über Projekte, bei denen Schüler theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können. Foto: Stephan Hübner

Auch im Unterricht vor Ort benötigt die Schule Spenden, so beispielsweise zur Ausbildungsfinanzierung von Lehrkräften oder für Wärmepumpen und -platten für den bereits vorhandenen Brutkasten.

Laut Biologielehrerin Eva Sander ermöglicht die Anschaffung Schülern das Beobachten des Schlüpfens und der Entwicklung von Hühnerküken, wobei auch Dinge wie Verhaltensbiologie und der Umgang mit anderen Lebewesen ins Spiel kommen.

Sportbegeisterte Schüler sammeln Spenden

Bereits 2025 umgesetzt, aber auch für dieses Jahr geplant ist das Projekt „Laufen gegen Hunger“. Dabei sammelten sportbegeisterte Schüler Spenden, um Menschen in Entwicklungsländern die tägliche Mahlzeit zu ermöglichen, erfuhren gleichzeitig einiges über die direkte Unterstützung der Hungernden durch Hilfsorganisationen.

Projekte aus verschiedensten Wissensbereichen stellt das Thomas-Strittmatter beim Club-of-Rome-Meeting vor. Foto: Stephan Hübner

Viel Aufmerksamkeit auf sich zogen die Ergebnisse der Robotik-AG, bei welcher der stellvertretende Schulleiter Alexander Moosbacher das große Engagement des Technologiezentrums sowie von EGT und Schunk lobte. Ganz neu ist das im Frühjahr startende Projekt eines Sozialpraktikums in Zusammenarbeit mit der evangelischen Altenhilfe, noch ein Zukunftsprojekt ist eine Bibliothek/Mediathek.

Lesen echter Bücher nimmt immer mehr ab

Deutschlehrerin Simone Frick beobachtet nämlich, dass das Lesen echter Bücher samt der damit verbundenen haptischen Erfahrung im Alltag immer mehr durch digitales Lesen ersetzt wird. Sie betonte, wie wichtig die Erfahrung für Schüler sei.

Deshalb gibt es in ihrem Unterricht einen Bücherschrank für Ausleihen. Langfristig hofft sie, am Gymnasium eine kleine Bibliothek etablieren zu können, bei der das Gymnasium gerne mit der fürs neue Rathaus geplanten Stadtmediathek zusammenarbeiten würde.