Revierförster Michael Gues zeigt die eingerichtete Auerhuhnfläche in seinem Revier. Foto: Gegenheimer

Das Auerhuhn, eines der Wahrzeichen des Schwarzwalds, ist vom Aussterben bedroht. Doch in Bad Wildbad gibt es noch einige wenige Tiere. Für die sollen hier gute Bedingungen geschaffen werden.

Bad Wildbad - "Es gibt sie noch – auch bei uns!", untertitelt Förster Michael Gues das Foto einer Auerhenne, die sein Jagdpächter im Juni 2020 in seinem Bad Wildbader Stadtwald-Revier aufs Bild gebannt hat. Nicht erst seit den Schlagzeilen über den Auerhahn am Feldberg, der im Sommer 2019 durch Unvernunft sein Leben lassen musste, ist das prägnante Tier, ein Stück Wahrzeichen des Schwarzwaldes, in vieler Munde. Im Kegelbachtal, nur knapp drei Kilometer vom Landkreis Rastatt entfernt, wo es nachgewiesene Balzplätze gibt, hat auch der Revierförster im März dieses Jahres die Spuren einer Auerhenne im Schnee fotografiert. Einige Tage später hatte Gues eine kurze Begegnung mit einer Henne. Solche Sichtungen machen Mut, in den Bemühungen um das Überleben des vom Aussterben bedrohten Auerwildes im Schwarzwald nicht nachzulassen. Für Bad Wildbad, sagt Gues, seit 2020 Revierleiter im Landkreis und seit 2021 Leiter des Hegeringes Auerwild der Kreisjägervereinigung, sei es Privileg und Verantwortung zugleich, eine der letzten Ecken im Kreis zu besitzen, die der seltene Großhühnervogel nutzt.

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