Der TV Villingen – hier Miriam Sass (links) und Greta Kopf beim Block – muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Foto: Roger Müller

Das Regionalliga-Spiel der TG Schwenningen wurde wegen einem Wassereinbruch abgesagt. Volleyball-Drittligist TV Villingen ärgert Spitzenreiter Heidelberg nur einen Satz lang.

Die Villinger Drittliga-Frauen ärgerten Spitzenreiter Heidelberger TV schon etwas, doch am Ende zog der TVV in der Unistadt mit 1:3 (11:25, 25:20, 15:25, 14:25) den Kürzeren.

 

Der erste Satz

Alisa Greguric, Michelle Cattarius, Lisa Grünwald, Patricia Storz, Miriam Sass, Pauline Kopf sowie Martina Sias auf der Liberoposition bildeten im Sportzentrum Mitte die Anfangsformation des Tabellendrittletzten.

Villingen hielt zu Beginn des ersten Satzes mit Heidelberg (6:7) mit, doch dann folgte ein Leistungseinbruch. Der TVV geriet deutlich in Rückstand (9:17). Heidelberg machte dann durch druckvolle Aufschläge und ein gutes Ausspielen der Angriffe den Deckel zum 25:11 zu.

Der zweite Satz

Ganz anders verlief der zweite Abschnitt. Die Villingerinnen legten einen starken Start hin. Mehr Konzentration und mehr Struktur auf dem Feld waren nun vorhanden – und schon lief es viel besser. Lohn der viel aktiveren Spielweise waren Führungen (9:7,13:10, 19:16).

Damit hatte der Tabellenführer nicht gerechnet. Harte Aufschläge setzten zudem Heidelberg unter Druck. Dazu wurde immer wieder der Heidelberger Block clever angeschlagen. Nach einem 25:20 war der Satzausgleich da.

Der dritte Satz

Nun übernahm wieder der Spitzenreiter das Kommando. Villingen lag schnell zurück. Spätestens beim Spielstand von 20:11 für Heidelberg waren die Weichen für die 2:1-Führung der Gastgeberinnen gestellt. Beim TVV funktionierte das aktive Verschieben des Blocks nicht. 15:25 hieß es aus Sicht der Gäste.

Der vierte Satz

Coach Sven Johansson schickte nun Emma und Greta Kopf auf das Feld. Doch wieder lief Villingen von Beginn an einem Rückstand hinterher (7:16, 12:23). Vor allem bei den vielen langen Ballwechseln hatten die Gäste am Ende nicht die richtige Antwort parat. Heidelberg machte mit einem 25:14 alles klar.

Die Stimmen

Sven Johansson meinte: „Bei deutlichen Rückständen fehlt den Mädels das notwendige Selbstbewusstsein, um sich wieder zurückkämpfen zu können. Dadurch geraten solche Schwankungen ins Spiel. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, dass das Spielsystem bei Rückständen nicht ins Schwanken gerät.“

Miriam Sass sagte: „Im zweiten Satz konnten wir unsere Leistung und Stimmung gut abrufen und aufs Spielfeld bringen. Schade, dass nur ein Satz für uns drin war. Wir hätten uns über weitere Punkte gefreut. Nun heißt es weiter kämpfen.“

MVP wurde „ Abwehrmaschine“ Martina Sias.

TG Schwenningen

Das Spitzenspiel von Regionalliga-Tabellenführer TG Schwenningen bei der TSG Tübingen fiel wegen undichtem Hallendach und Wasser auf dem Spielfeld der Uhlandhalle aus.