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Volleyball TSV Burladingen zeigt aufsteigende Tendenz

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Jubeln durften die Burladinger Frauen nach dem Gewinn des ersten Satzes bei der DJK Schwäbisch Gmünd. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

REGIONALLIGA SÜD FRAUEN DJK Schwäbisch Gmünd – TSV Burladingen 3:1 (22:25, 25:19, 25:22, 25:16). Zwar mussten die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen gegen Schwäbisch Gmünd zwar erneut geschlagen geben, zeigte jedoch eine deutlich verbesserte Leistung und gewann immerhin einen Satz.

Der Haussegen hing gewaltig schief; die "Ehe" zwischen dem TSV Burladingen und der Regionalliga war einer zweckmäßigen Partnerschaft gewichen. Es schien, als sei Leidenschaft zu reiner Pflichterfüllung geworden.

TSV-Trainer Clemens Laauser nahm seine Mannschaft nach dem katastrophalen dritten Satz gegen Konstanz vor einer Woche mit ehrlichen und beherzten Worten in die Pflicht.

Und sein Team bewies direkt zu Beginn des Spiels in Schwäbisch Gmünd, dass es seinen Coach verstanden hat. Die Leistung der Vorwoche aus den Köpfen, startete Burladingen erstaunlich gut in die Partie. Auch, aber nicht nur, begünstigt durch einige Fehler der Gastgeberinnen erspielte sich der TSV eine Führung, die er bis zum 25:22 am Satzende verteidigte. Das Ziel war somit schon erreicht.

Dass Gmünd schlagbar ist, war den Fehlastädterinnen nun klar. Trotzdem kamen die Gäste unerwartet schleppend in den zweiten Satz. Vor allem an der DJK-Blockabwehr scheiterte Burladingen regelmäßig. Gmünd gewann die mentale und physische Oberhand und glich mit 25:19 im Handumdrehen nach Sätzen aus. Kräftig daran beteiligt war eine lange Aufschlagserie von Gmünd.

Auch wenn Trainer Laauser das "nicht weiter schlimm" fand – es wäre deutlich mehr drin gewesen. Daran erinnerten sich dann auch seine Spielerinnen wieder und erspielten sich im dritten Satz durch eine konzentrierte Phase die Führung. Die hielt exakt bis zum 20:16 für den TSV und endete abrupt durch zu viel Hektik und eine erneute Aufschlagserie von Gmünd.

Das fand Laauser dann nicht so prickelnd: "Da waren wir zu übereifrig. Weil wir den Ball schnell ins Feld bekommen wollten, wurde es zu hektisch. Ärgerlich, weil wir mit diesem gewonnen Satz wahrscheinlich deutlich mehr mitgenommen hätten." Allerdings war der Konjunktiv noch nie ein Freund des Sports, und so gab Burladingen, trotz überzeugender Leistung, den Satz mit 22:25 am Ende noch ab.

Dass man im Vergleich zu anderen Spielen in den vergangenen Wochen überhaupt noch zu diesem Zeitpunkt in der Verlosung um den Sieg war, lag vor allem an der Laufleistung der Verteidigung. Bälle, die fünf oder sechs Meter im Aus waren, wurden noch geholt.

Den Preis zahlte Burladingen dann im vierten Satz. Auch dank mangelnder Auswechselmöglichkeiten, besonders auf Außen, war Burladingen konditionell am Ende. "Zu dem Zeitpunkt hätte ich ein komplett neues Team einwechseln müssen", sagt Laauser mit einem leichten verbalen Augenzwinkern. Die DJK spielte den Vorteil ihrer quantitativ hervorragend besetzten Bank gnadenlos aus und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Mit dem 25:16 war das Spiel dann entschieden.

Übrig bleibt eine gute Leistung der Burladingerinnen. Vor allem zu Beginn zeigte der TSV endlich mal wieder Einsatz und gab sich auch am Ende nicht auf. Ungünstig nur, dass erneut nichts auf der zählerischen Habenseite steht. Dennoch ist es nach langer Zeit ein Schritt in die richtige Richtung. Darauf lässt sich aufbauen, auch wenn noch viel Luft nach oben ist.

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