Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Volleyball TSV Burladingen: Trainer Clemens Laauser geht

Von
Clemens Laauser ist nicht mehr Trainer des TSV Burladingen. Seine Nachfolge tritt Nadine Hempke als Spielertrainerin an. Foto: Kara

Eine turbulente Woche ist für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen mit einem 3:0 (25:23, 25:0, 25:0)-Auswärtssieg über den Heidelberger TV und einigen Fragezeichen zu Ende gegangen.

Noch Anfang der vergangenen Woche war TSV-Trainer Clemens Laauser damit beschäftigt, den jüngsten Sieg gegen Backnang zu einzuordnen, als ein richtungsweisendes Gespräch angesetzt wurde. Burladingens Coach und seine Spielerinnen um Abteilungsleiterin Nadja Kretschmann tauschten sich über die Ausrichtung für die mittel- und langfristige Zukunft aus.

Resultat des Ganzen war die einvernehmliche Trennung von Laauser nach 18 Monaten. "Wir haben gemerkt, dass Mannschaft und Trainer unterschiedliche Vorstellungen haben und es besser ist, getrennte Wege zu gehen", sagt Kretschmann. Sportliche Gründe sind es laut der Abteilungsleiterin nicht, die für das Aus gesorgt haben: "Die Entscheidung ist von unserem Tabellenrang unabhängig. Wir hätten sie auch getroffen, wenn wir auf Platz eins stehen würden." Viel mehr lässt man sich in Burladingen nicht entlocken.

Hempke übernimmt als Spielertrainerin

Übergangsweise wird Nadine Hempke das Training und die Partien als Spielertrainerin leiten. Die erfahrene Mittelblockerin hat das Vertrauen ihres Teams, diese Aufgabe zu bewältigen. "Ich habe vollstes Vertrauen in sie. Wir beenden die Saison ohne einen neuen Trainer, danach werden wir weitersehen", so Abteilungsleiterin Kretschmann.

In all der Aufregung geriet das Spiel gegen den Heidelberger TV fast etwas in den Hintergrund. Beide Team hatten große Personalprobleme – Heidelberg hatte aufgrund einer Grippewelle nur sieben Spielerinnen im Kader. Beim TSV fehlten mit Sarah Heinzelmann, Leonie Zepf und Lisa-Marie Maichle ebenfalls drei Spielerinnen. Trotzdem kam Burladingen gut in den ersten Satz. Nach einer kurzen Duckphase übernahm aber Heidelberg das Kommando und erspielte sich einen komfortablen 23:12-Vorsprung. Dann der Wendepunkt, der die Partie früh entschied. Eine Heidelbergerin verletzte sich derart, dass sie nicht weiterspielen konnte. Die Gastgeberinnen waren nun nicht mehr in der Lage zu wechseln und mussten die Partie dem Regelwerk entsprechend verloren geben. Der erste Satz ging somit mit 25:23 an den TSV, die beiden nicht mehr gespielten Durchgänge gingen mit 25:0 zu Gunsten der Gäste in die Wertung ein. Der Abend war somit nach 20 Spielminuten gelaufen. Dass das alles "natürlich Pech für Heidelberg und Glück für uns war", dessen waren sich Kretschmann und ihre Teamkolleginnen bewusst.

Der TSV Burladingen hat mit dem schmeichelhaften Ergebnis den Abstand auf Backnang auf fünf Punkte reduziert. Theoretisch könnten die Fehlastädterinnen den Rückstand auf den Aufsteiger wettmachen. Es wird sich aber zeigen müssen, wie sich das Team in den kommenden Wochen sowohl in den Übungseinheiten als auch in den verbleibenden Begegnungen präsentiert. Der TSV setzt dabei bewusst auf eine flache Hierarchie. Spätestens beim nächsten Spiel wird sich zeigen, ob die Entscheidung auf der Trainerposition zu tauschen, richtig war.

Ihre Redaktion vor Ort Burladingen

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.