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Volleyball Trüber Sonntag für Burladinger Frauen

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Alle Gespräche von Trainer Clemens Laauser halfen nichts. Am Ende verloren seine Frauen gegen Tabellenführer USV Konstanz glatt mit 0:3. Foto: Kara

Volleyball-Regionalligist TSV Burladingen hat das Heimspiel gegen den USC Konstanz mit 0:3 (20:25, 19:25, 6:25) verloren. Vor allem die Leistung im dritten Satz trübte die Stimmung bei den Fehlastädterinnen gewaltig.

Selbst den größten Optimisten in Burladingen war klar, dass der TSV gegen den Tabellenführer aus Konstanz ein mittelschweres Wunder brauchen würde, um etwas Zählbares zu holen – von einem Sieg ganz zu schweigen. Denn zu schlecht waren die Spiele des TSV in den vergangenen Wochen.

Mit entsprechendem Understatement gingen die Spielerinnen und Burladingens Trainer Clemens Laauser ins Spiel. Laauser hoffte auf einen müden Gegner, der sein Team unterschätzte. Pünktlich zum ersten Advent schenkten seine Mädels ihm dann einen verhältnismäßig starken Beginn, in denen der TSV sogar zwischenzeitlich mit sechs Punkten führte, am ende aber mit 20:25 verlor. "Das hat mir gut gefallen. Schade ist nur, dass wir diesen Satz nicht fehlerfrei bis zum Ende gespielt haben. Da wäre mehr drin gewesen", so Laauser. Nach der kurzen Phase des Ärgerns, erwachte der schlafende Riese aus Konstanz und erspielte sich Punkt für Punkt die Oberhand in der Trigema-Arena.

Burladingen sah trotz des Rückschlags eine Chance und blieb im zweiten Satz dran. Vor allem die viel gescholtene TSV-Abwehr nahm die Konstanzer Angriffe konzentriert an und initiierte selbst einige gute Schläge mit Punkterfolg. Das stimmte auch Coach Laauser zufrieden, der "wenig Fehler und ein ständiges Hin und Her" im zweiten Satz sah.

Konstanz grüßt aber eben nicht umsonst von der Tabellenspitze. Das Team vom Bodensee brachte trotz einer nicht überragenden Leistung auch den zweiten Satz zu seinen Gunsten zu Ende (19:25).

Immer noch kein Beinbruch für Burladingen, das auch hier ansprechend spielte. Was danach passierte, brachte den sonst so besonnenen Laauser dann aber auf die Palme: "So geht das einfach nicht. Wir spielen gute zwei Sätze und dann geben wir im dritten komplett auf. Klar ist es schwer gegen Konstanz, aber wir sollten es zumindest versuchen. Das war unter aller Sau und darf einfach nicht sein!"

In Zahlen gesprochen hört sich der letzte und entscheidende Satz nicht viel besser an. Sechs selbst erzielte Punkte gegenüber 25 Konstanzer Zählern, und eine Leistung ohne jegliche Motivation – damit war das Spiel gegessen.

Knapp eine Stunde dauerten die ersten beiden Sätze, in Runde drei ließ sich Burladingen in neun Minuten aus der eigenen Halle schießen.

So endete der Sonntagnachmittag reichlich trüb, und die Stimmung bei den Fehlastädterinnen war am Boden. Trainer Laauser und seine Mädels tun sich schwer, Lösungsansätze für die derzeitige Form zu finden. Es sind weniger die Ergebnisse, als der generelle Leistungswillen, der dem TSV zurzeit abgeht. Auch den wieder einmal lautstarken Burladinger Fans wäre es zu wünschen, dass sich dieser in der Rückrunde wieder einstellt.

TSV Burladingen: Lisa-Marie Maichle, Anna Hauser, Sarah Klatt, Nina Pfister, Leonie Zepf, Sara Köhler, Sarah Heinzelmann, Nadja Kretschmann, Nadine Hempke.

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