Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Volleyball Rückschlag für das Laauser-Team

Von
Aller Einsatz war vergebens – am Ende verloren Leonie Zepf und der TSV Burladingen in Backnang mit 0:3. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

REGIONALLIGA SÜD FRAUEN TSG Backnang – TSV Burladingen 3:0 (25:22, 25:20, 25:12). Einen Rückschlag hat es für die Volleyballerinnen des TSV Burladingen mit der Niederlage bei Aufsteiger Backnang gesetzt.

Nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzend, aber mit einem gewissen Anspruch reisten die Fehlastädterinnen in den Nordosten von Stuttgart. Dort erwartete Burladingens Trainer Clemens Laauser mit Backnang eine Mannschaft, die sichtlich gut drauf war. Doch auch Punktgewinn gegen Dettingen hatte positive Spuren beim TSV hinterlassen. Der erste Satz begann für Burladingen durchaus ansprechend. Doch so schnell wie die Führung erspielt wurde, so leicht schmolz sie Mitte des Satzes auch wieder dahin. Ab dem 15:15 bewegten sich beide Mannschaften im Gleichschritt. Am Ende entschied Backnang den Satz mit 25:22 für sich.

"Es war eigentlich ein guter Satz. Wir haben allerdings blöde Fehler gemacht, und dann fehlen eben mal drei Punkte", analysierte Abteilungsleiterin Nadja Kretschmann. Deutlich zu sehen und erstaunlich ungewohnt waren die Abstimmungsprobleme in der sonst so starken Burladinger Abwehr.

Auch im zweiten Satz wirkte es so, als sei die Abwehr nicht ganz auf dem Parkett. Burladingen verteidigte lethargisch und langsam und brachte dementsprechend auch offensiv nicht wirklich was zustande. "Wir sind teilweise fast eingeschlafen", kritisiert Kretschmann. Da auch Backnang nicht unbedingt eine Spitzenmannschaft ist, verlor Burladingen zwar den Satz, erzielte trotzdem aber noch 20 Punkte.

Wer nun ein Aufbäumen der Fehlastädterinnen erwartet hatte, dem wurde relativ schnell der Glauben genommen. Im dritten Satz verabschiedete sich die Burladinger Annahme endgültig in den Feierabend. Ein Spiel aufzubauen, war nun nicht mehr möglich. Backnang nutzte die Gunst der Stunde und spielte sich in einen Rausch. Bei der TSG klappte nun alles, der TSV leistete keine Gegenwehr mehr. Jeglicher Rhythmus der vergangenen Wochen war dahin. Backnang wirkte nicht wie ein Aufsteiger, sondern durch die Burladinger Hilflosigkeit wie ein Spitzenteam.

Trainer Laauser hatte vor der Partie noch davor gewarnt, das eigene Spiel aus der Hand zu geben und nur noch zu reagieren – Burladingen gab es aus der Hand.

"Ich habe dafür keine Erklärung. Wir haben uns so viel vorgenommen, wollten etwas mitnehmen und dann sowas. Der dritte Satz war grausig. Ich hoffe, das passiert uns nie wieder", so Kretschmann. Im Heimspiel am 3. November gegen den Heidelberger TV wird sich zeigen, ob dies nur ein Ausrutscher war. TSV Burladingen: Sarah Heinzelmann, Nadja Kretschmann, Sarah Klatt, Sara Köhler, Anna Hauser, Leonie Zepf, Lisa-Marie Maichle.

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.