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Volleyball Nach einem Jahr herrschen umgekehrte Vorzeichen

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Zuversicht sieht anders aus: Spielführerin Michelle Feuerstein (links) und Co. feuern gegen Lebach von der Bank aus die Mitspielerinnen an. Foto: Marc Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Rückblick, 1. Oktober 2017: Villingen reist zum damaligen Aufsteiger aus Lebach, kehrt mit einem souveränen 3:0-Sieg zurück in die Hoptbühlhalle. Ganze 52 Punkte hatten die Villingerinnen in den 68 Spielminuten abgegeben. 53 Wochen später geht es noch schneller, doch dieses Mal nehmen die Saarländerinnen nach 65 einseitigen Minuten die drei Zähler mit. Villingen holte vor 350 Fans dabei nur 53 Punkte.

Am Ende der vergangenen Runde landete der TV auf dem guten vierten Rang, Lebach schaffte als Tabellensiebter locker den Klassenerhalt. In diesem Jahr scheinen sich die Verhältnisse zwischen beiden Teams umgekehrt zu haben. "Dabei ist die Dritte Liga Süd eher schwächer geworden", verweist Lebachs Trainer Philipp Betz darauf, dass mit Holz, Wiesbaden II und Waldgirmes gleich drei Teams der Saison 2017/18 ihr Glück nun in der 2. Bundesliga suchen. Dies sieht TV-Coach Sven Johansson ähnlich. "Deshalb ist es ja eigentlich in dieser Runde einfacher, die jungen Spielerinnen für diese Klasse auszubilden."

Gegen Lebach wurde am Samstagabend deutlich, dass es die Villingerinnen einfach zu selten schaffen, wirklich Druck auf den Gegner zu entwickeln. Dies lag auch daran, dass Michelle Feuerstein nicht die gewohnte Durchschlagskraft offenbarte. "Sie hatte schon bessere Tage", weiß auch der Trainer, dass auf die Spielführerin in dieser Runde noch mehr Verantwortung zukommt. Die Saarländerinnen entschärften also die Aufschläge und Angriffe des Gastgebers oft ohne große Mühe, konnten so ihr solides, aber nicht überragendes Offensivspiel in Ruhe aufbauen. Direkte – einfache – Punkte der Johansson-Schützlinge waren einfach Mangelware. Die Abgänge von Nadine Hones – sie feierte am Samstag mit dem TSV GA Stuttgart einen 3:1-Heimsieg gegen den VfR Umkirch (3:1-Bezwinger des TV Villingen am dritten Spieltag) – und Martina Bradacova können die TV-Frauen bisher noch nicht kompensieren. Neuzugang Klara Single deutete zwar gegen Lebach ihr Potenzial an, doch es fehlt der Annahme/Außen-Spielerin noch die notwendige Cleverness am Netz.

All diese Probleme zusammen summieren sich derzeit zum viertletzten Platz. "Es ist klar, dass es für uns in dieser Saison nur um den Klassenerhalt geht", weiß Johansson, dass es nicht einfach wird, mindestens drei Teams – dazu zählt nicht der "nichtabsteigbare" BSP Stuttgart – hinter sich zu lassen.

Zumal die Aufgaben nicht einfacher werden. Nach einem spielfreien Wochenende gastiert der SV KA-Beiertheim in der Hoptbühlhalle. "Die Beiertheimerinnen schätze ich in einer insgesamt ausgeglichenen Liga, nur Sinsheim ragt heraus, als sehr stark ein", erwartet der Villinger Übungsleiter, dass seine Schützlinge dann auch im Spiel die guten Trainingsleistungen mehr umsetzen. "Das gelingt uns zu wenig", spürte Johansson auch vor dem Lebach-Spiel "viel Nervosität" bei seinen Spielerinnen.

Diese könnte in dieser Woche bei einem Trainingsspiel gegen die eigene Reserve etwas abgelegt werden. Allerdings werden erst einmal Feli Piossek (Finger), Klara Single (Beruf) und Nina Gass (Rücken) bei den Einheiten fehlen. "Dies sind natürlich keine gute Aussichten", gibt der TV-Coach zu.

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