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Volleyball Der Knoten soll nun platzen

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Abwehr und Angriff in Balance bringen wollen Nadja Kretschmann und Co. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Nach der 0:3-Niederlage bei der TSG Backnang nehmen die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am Sonntag im Heimspiel gegen den Heidelberger TV (15 Uhr, Trigema-Arena) den fünften Anlauf auf den ersten Saisonsieg.

Die Enttäuschung nach der deutlichen wie verdienten 0:3-Auswärtspleite beim Aufsteiger TSG Backnang saß tief bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen. Schnell wurde in Persona von Abteilungsleiterin und Spielerin Nadja Kretschmann aber ein Haken unter die Sache gesetzt und der Appell an das Team gerichtet, den Blick in die Zukunft zu schärfen. Zu sehr ließen die Burladingerinnen vor Wochenfrist die eigene Spielidee vermissen. In den Tagen nach dem Spiel musste das Team zu allem Überfluss auch noch auf Trainer Clemens Laauser verzichten – schließlich brauchen auch Regionalliga-Volleyballtrainer mal Urlaub.

Allerdings wäre er sicherlich gerne mit einem anderen Ergebnis abgereist. So lag der Fokus der Mannschaft auch ohne ihren Coach auf der Restabilisierung des eigentlichen Burladinger Prunkstücks – der Abwehr. Die äußerst durchwachsene Leistung eben dieser war nämlich ausschlaggebend für die offensive Harmlosigkeit am vergangenen Wochenende. Der nächste Gegner der Burladingerinnen, der TV Heidelberg strotzt aber auch nicht gerade vor Selbstvertrauen. Bei ihrem jüngsten Auftritt zogen die Gäste vor zwei Wochen zu Hause mit 1:3 gegen den MTV Ludwigsburg den Kürzeren.

Mal so nebenbei ist Heidelberg für den TSV aber nicht zu schlagen – vor allem dann nicht, wenn die Burladingerinnen eine ähnliche Leistung wie gegen Backnang aufs Parkett legen. Das Ziel der Burladingerinnen ist nun, schleunigst die Balance zwischen Abwehr und Angriff herzustellen. "Wir wollen mit Risiko angreifen und uns etwas trauen", sagt Nadja Kretschmann. "Heidelberg hat einen starken Aufschlag. Ich hoffe, wir können uns auf unsere Abwehr verlassen und die Sicherheit wiederfinden."

Die Formkurve zeigte bis zuletzt stetig nach oben und ganz Burladingen wartete erwartungsvoll und fast schon sehnsüchtig auf den ersten Saisonsieg. Der Auftritt in Backnang war dann aber ebenso sportlich, wie auch mental, ein ziemlicher Kinnhaken. Nun wäre es vor allem für die Moral im Team wichtig, sich davon nicht umhauen zu lassen, sondern eine Trotzreaktion zu zeigen – von der Verbesserung der angespannte Tabellensituation für Burladingens ganz zu schweigen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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