Einer der Höhepunkte des Abends: Tenor Araik Avanyan konnte für das Konzert des Männergesangvereins Harmonie Ichenheim gewonnen werden und brachte Opernflair in die Langenrothalle. Foto: Lehmann

Den "Zauber der Musik" haben die Besucher des Herbstkonzerts des Männergesangvereins Harmonie Ichenheim erlebt. Neben den Gastgebern präsentierten der Gesangverein Frohsinn Hofweier und drei Solisten ein Programm voller Höhepunkte.

Ichenheim - Nach zwei Jahren Pause freuten sich die Sänger, in Ichenheim wieder auf der Bühne zu stehen und ihr Können zu zeigen. So war das Motto des Abends auch das erste Lied, das die Sänger des MGV Ichenheim anstimmten: "Zauber der Musik". "Lieder bringen Harmonie und wecken Sympathie", zitierte der Vorsitzende Jürgen Reichenbach Zeilen aus dem Eröffnungstitel.

Überwältigt zeigte er sich von den vollen Besucherreihen, schließlich sei nach zwei Jahren ohne Auftritt unklar gewesen, wie die Resonanz sein würde. Besonders freute sich der Vorsitzende, erstmals auch den Bürgermeister Tobias Uhrich zu einem Konzert begrüßen zu können, ebenso wie die Ortsvorsteher aus Ichenheim, Altenheim und Dundenheim. Auch Vertreter befreundeter Vereine aus Altenheim, Schuttern, Oberschopfheim und Allmannsweier waren in den Besucherreihen vertreten.

Die Eröffnung des Programms oblag dem Gastgeberchor unter Leitung von Sylvia Ruf. Traditionelles Liedgut wurde von den Männern präsentiert und mit reichlich Applaus belohnt. "Der Weg zum Glück", "Gesang verschönt das Leben" und "Menschen, die singen" bildeten den Auftakt des vielseitigen Programms. Erstmals begleitete Frank Spengler die Sänger am Klavier "Vielen Dank – Du darfst wiederkommen", lobte der Vorsitzende am Ende des gelungenen Konzerts zum Klavierspieler.

Auch Modernes und Operetten waren dabei

Moderne Lieder präsentierte der gemischte Chor Gesangverein Frohsinn Hofweier unter Leitung von Thomas Lusch. So war ein breit gefächertes Spektrum an Liedern zu hören. "We Have a Dream" kam dabei ebenso gut bei den Zuhörern an, wie "Lass die Sonne in Dein Herz" und "Phänomen", sodass der Chor ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen konnte.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt von Antje Tomaschke-Weschle und Klaus Link. Beide präsentierten mit ihren klaren Sopran- und Tenorstimmen Melodien aus der Operette "Der Vogelhändler". Bei "Grüß euch Gott" zogen die beiden Sänger auf die Bühne und verteilten Rosen an die Besucher. Auch die "Christel von der Post" und "Wie mein Ahnl zwanzig Jahr" durften im Programm nicht fehlen, ehe sie mit "Schenkt man sich Rosen in Tirol" ihr Programm schlossen. Mit einer Tanzeinlage und einer Zugabe verabschiedeten sich die beiden von der Bühne.

Im Laufe des Programms zeigten alle Mitwirkenden, dass sie sich auf ihre Auftritte nach der langen Pause gefreut haben und das Singen nicht verlernt haben.

"Es klingt ein Lied" und "Halleluja" zum Abschluss

Den gelungenen Schlusspunkt setzten einmal mehr die Gastgeber. "Es klingt ein Lied" kam bei den Zuhörer ebenso gut an wie "Halleluja", das die Männer stimmgewaltig präsentierten. Nach der Zugabe waren die Besucher zum Verweilen und Austausch in der Halle eingeladen. Zuvor dankte Reichenbach den Akteuren des Abends, wie etwa Simone Kieper für die Moderation, aber auch den Beteiligten auf und hinter der Bühne.

Besonderer Sänger zu Gast

Mit dem Operntenor Araik Avanyan konnte der Männergesangverein einen hochkarätigen Sänger für sein Konzert gewinnen, der Opernflair in die gut gefüllte Ichenheimer Langenrothalle brachte. Zahlreiche Rollen und Engagements quer durch Europa hatte Avanyan bereits inne und präsentierte auf der Bühne zunächst "Im fernen Land". Im weiteren Verlauf stimmte er auch mit den Gastgebern "Nessun Dorma" an und sorgte für Begeisterung beim Publikum.