Der Männergesangverein Schuttertal wird am Sonntag und Montag das Stück „Graf Diebold“ aufführen.
Seit einigen Tagen herrscht in der Festhalle reges Treiben, denn dort bereitet sich die Theatergruppe des Männergesangvereins auf das traditionelle Dreikönigstheater vor. Rund 30 Mitwirkende stehen unter der Regie von Ludwig Griesbaum am Sonntag, 4. Januar, und Montag, 5. Januar, auf der Bühne. In diesem Jahr wird „Graf Diebold“ von Horst Helfrich aufgeführt – ein Stück, das Spannung, Humor und große Gefühle verspricht.
Inhaltlich dreht sich das Stück um einen Grafen namens „ Diebold“ und die Ereignisse auf seiner Burg. Die Geschichte beruhe zwar nicht auf wahren Begebenheiten, bewege sich jedoch zwischen Mythos und Realität, kündigte der Verein an. Wie Theaterleiter Griesbaum und Denis Schillinger vom Vorstandsteam berichteten, hätte sich eine solche Handlung durchaus auch auf der nahe gelegenen Burg Hohengeroldseck abspielen können. Intrigen, Aberglaube und große Gefühle prägen das Werk von Horst Helfrich.
Bereits seit Anfang November bereiten sich die Darsteller vor
Die Vorbereitungen begannen bereits Anfang November mit den ersten Leseproben. In dieser Phase machten sich die Darsteller mit dem Text vertraut, Regisseur Ludwig Griesbaum verteilte die Rollen und die Theaterspielerinnen und –spieler entwickelten erste Vorstellungen von ihren Figuren. Die eigentlichen Bühnenproben konnten jedoch erst vor wenigen Tagen starten, da zuvor die Trachtenkapelle ihre Weihnachtsoperette auf der Theaterbühne aufführte. Geprobt wurde auch schon mal auf der Geroldseck.
Momentan arbeiten die Theaterspieler gemeinsam mit Regisseur Ludwig Griesbaum intensiv an Text, Spiel und Bewegungsabläufen. Unterstützt werden die Darsteller von zahlreichen Helfern im Hintergrund, denn die vereinseigenen Kulissenbauer sind täglich am Werkeln und Schaffen.
Kulissenelemente werden zum Teil aus den Vorjahren wiederverwendet
Teilweise können Kulissenelemente aus früheren Jahren wiederverwendet werden, dennoch müssen auch neue Teile angefertigt werden, teilte Stefan Himmelsbach mit. „Als Kulisse sollen das Innere und Äußere einer Burg sowie ein Dorfplatz dargestellt werden“, erklärte er. Er zeigte sich zuversichtlich, dass er und sein Team „Kulissenbau“ alles rechtzeitig zur Premiere fertiggestellt haben werden.
Wenn sich am Sonntagnachmittag um 14 Uhr der Vorhang öffnet, blickt die Theatergruppe auf intensive Wochen der Vorbereitung zurück mit dem Ziel, dem Publikum erneut einen unterhaltsamen Theaterbesuch zu bieten.
Die Vorführungen
Die Aufführungen sind am 4. Januar um 14 Uhr und um 19.30 Uhr sowie am 5. Januar um 19.30 Uhr. Die Nachmittagsvorstellung ist bei freiem Eintritt für Kinder, Familien und Senioren gedacht. Es wird jeweils bewirtet. Karten können an den Abendkassen gekauft werden. Tombolaspenden werden am Sonntag und Montag von 9 bis 11 Uhr in der Festhalle entgegengenommen.