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Volksfestbilanz 4,1 Millionen Gäste auf dem Wasen

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Stimmungsvoll ging am Sonntag das Volksfest zu Ende Foto: Lichtgut/Kovalenko

Stuttgart - Am Ende waren nur die Ballonfahrer traurig. Mehrmals mussten sie während des Volksfests ihren Start verschieben, und auch am Sonntagmorgen klappte es nicht. Wegen einer Regenfront über Karlsruhe. Typisch, die Badener mal wieder. Dieser Verweis mag erlaubt sein, ansonsten haben auch die Cousins und Cousinen aus dem Lande vor dem Bindestrich das Cannstatter Volksfest als das Fest Baden-Württembergs akzeptiert. Auch aus Freiburg, Karlsruhe und Mannheim kommen sie mittlerweile auf den Wasen und trugen dazu bei, dass das 169. Cannstatter Volksfest am Ende von 4,1 Millionen Menschen besucht wurde.

Im Vorjahr waren es 3,5 Millionen Gäste, 2007 gar 4,5 Millionen. Andreas Kroll, Chef der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, sprach vom „besten Volksfest seit zehn Jahren“. Doch Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, haben die Beteiligten nicht. Die Schausteller haben noch in der Nacht mit dem Abbau ihrer Geschäfte begonnen: Für viele geht es am Freitag in Bremen weiter. Und die Stadt und ihre Tochter in.Stuttgart planen bereits das Volksfest fürs kommende Jahr. Ohne Landwirtschaftliches Hauptfest hat man wieder mehr Parkplätze, kann auch die Busse und Taxis wieder auf den Wasen lassen. Kroll: „Das entspannt manches.“

Doch die Infrastruktur stoße an ihre Grenzen. „Wo bringen wir die Reisebusse unter? Wo die Zugmaschinen, Wohnmobile und Wohnwagen der Gäste?“ In absehbarer Zeit fällt ja das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs auf der anderen Seite der Mercedesstraße als Abstellfläche weg, weil dort Wohnungen gebaut werden. Eine Entscheidung des Gemeinderats, die den Wirten ganz und gar nicht gefällt. Wirtesprecher Werner Klauss: „Aus unserer Sicht muss man das noch einmal überdenken.“ Mit dem Neckarpark habe man eine in Europa einmalige Situation an Veranstaltungsstätten, „und man kann sich schon fragen, ob all das mit Wohnungen nebenan noch richtig funktioniert.“

Zehn Jahre ist Kroll nun schon für das Volksfest verantwortlich. Das macht gelassen. So sagt er: „Das Volksfest ist so populär, dass es vielen Interessengruppen für den Transport ihrer Anliegen dient.“ Was man auch als Kommentar zum Streik der Taxifahrer lesen kann. Bei diesem Thema müsse „man unbedingt eine Lösung finden“, sagt Kroll, „das sind wir den Gästen schuldig“.

Und der Blick geht schon über das kommende Jahr hinaus. Was tun 2018? Da überlegt man, ob man mit einem historischen Volksfest die Innenstadt besucht. Denn dann werden 200 Jahre Volksfest und das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest gefeiert.M

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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