Jede Menge Holz wartet in Hauingen auf neue Besitzer. Foto: Bernhard Konrad

Ein Volksfest im Wald bei Lörrach: Die bis ins Jahr 1839 zurückreichende „Hauger Holzsteigerig“ findet am letzten Samstag im Januar bei der alten Saatschulhütte statt.

Am 31. Januar werden zum 187. Mal auf dem Rechberg 101 Ster Buchenholz zum Anschlagspreis von 65 Euro pro Ster und 80 Festmeter langes Brennholz zum Anschlagspreis von 70 Euro pro Festmeter versteigert. Als Auktionator fungiert Ortsvorsteher Günter Schlecht, der von Forstrevierleiterin Theresa Faust unterstützt wird.

 

Tombola-Erlöse werden für soziale Zwecke gespendet

Das vom Hauinger Ortschaftsrat Gerd Turowski geleitete Holzversteigerungskomitee stellt wieder ein vielseitiges Programm mit Sägewettbewerb, Tombola und Tauziehen auf die Beine, das um 11 Uhr beginnt. Alle Erlöse der Tombola werden für soziale Zwecke in Lörracher gespendet.

Rahmenprogramm mit Bewirtung

Das Holzversteigerungskomitee kauft einer Tradition folgend der Stadt den letzten Ster ab, um ihn als „patriotischen Ster“ zu versteigern. Patriotisch, weil dieser Ster „nicht aus Hauingen raus soll“, wie auf der Website der Initiative „Lebendiges Hauingen“ zu lesen ist. Der Verkaufserlös dieses „patriotischen letzten Sters“ kommt ebenfalls als Spende einem sozialen Zweck in der Lerchenstadt zugute.

Die Bewirtung am Versteigerungstag übernimmt der Motorrad Club Hauingen, während der Musikverein Hauingen für die musikalische Unterhaltung sorgt. Die Hauinger Jäger sind einmal mehr mit einem Jagdwurst-Stand vor Ort präsent. Parkmöglichkeiten gibt es am Parkplatz oberhalb des am Rechberg gelegenen Café Hygge. Von dort gelangt man in rund 25 Minuten zu Fuß zum Versteigerungsort bei der Saatschulhütte.