Die Volksbank eG – Die Gestalterbank ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2024 und blickt vorsichtig optimistisch auf 2025.
In der Neuen Tonhalle Villingen stand am Mittwoch, 25. Juni, die Vertreterversammlung an. Die 180 anwesenden Mitgliedervertreterinnen und -vertreter bestätigten mit ihren Entscheidungen den Kurs der Bank.
Die Gestalterbank ist eine der größten Genossenschaftsbanken im Südwesten, getragen von über 130 000 Mitgliedern. Trotz zunehmender Größe und Komplexität setzt die Bank weiterhin konsequent auf Regionalisierung, persönliche Ansprechpartner und demokratische Mitgestaltung. Diese Haltung prägte auch die diesjährige Vertreterversammlung.
Im Zentrum des Abends standen die Vorstellung des Geschäftsjahres 2024, die Neuwahl des Aufsichtsrats sowie eine Satzungsänderung. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Dr. Jan Holthusen, Leiter Research und Volkswirtschaft bei der DZ BANK, zum Thema „Trump 2.0 – Wirtschaft und Kapitalmärkte zwischen Hoffen und Bangen“.
Zufrieden mit 2024
Vorstandsvorsitzender Alexander Müller zeigte sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden: „Wir sind heute ein wesentlicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Motor in der Region.“ Auch Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Gießler stimmt dem zu: „Die Gestalterbank bleibt auf Wachstumskurs und ist trotz eines schwierigen Umfelds ein verlässlicher Partner in der Region.“
Knapp 14 Milliarden Euro Bilanzsumme
Die Bilanzsumme wuchs auf 13,99 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,25 Mrd. Euro). Das betreute Kundenvolumen lag bei 24,02 Milliarden Euro, darunter ein Kundenkreditvolumen von 10,06 Milliarden Euro (+0,9 Prozent) und ein Kundenanlagevolumen von 13,95 Milliarden Euro (+7 Prozent). Das Ergebnis vor Bewertung belief sich auf 115,2 Millionen Euro.
Die Vertreterinnen und Vertreter stimmten dem Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung zu. Die Dividende beträgt erneut 4,0 Prozent. Insgesamt werden 9,641 Millionen Euro an die Mitglieder ausgeschüttet.
Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen stand auch das gesellschaftliche Engagement der Gestalterbank im Mittelpunkt. Mit über 1,2 Millionen Euro an Spenden, Sponsoring und Stiftungsleistungen unterstrich die Bank ihre Rolle als regionaler Förderer.
Vorsichtige Zuversicht
Die regionale Eigenständigkeit mit selbstständigen regionalen Führungskräften sei nun ein wichtiger Bestandteil der Regionalisierungsstrategie, so Müller. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr ist von vorsichtiger Zuversicht geprägt.
Trotz anhaltender Unsicherheiten auf den Weltmärkten sieht sich die Gestalterbank mit ihrer Regionalisierungsstrategie und starken Kapitalbasis gut aufgestellt.
Beschlossen wurde auch eine Satzungsänderung. Die wesentlichen Änderungen betrafen unter anderem die Anpassung des Genossenschaftsgesetzes in puncto Mitgliedschaft abschließen und vererben, sowie Klarstellungen zur Zugangsregelung von Einladungen.
Satzung geändert
Die Vertreterinnen und Vertreter folgten dem Vorschlag des Vorstands mit der erforderlichen Mehrheit. Somit ist es ab sofort möglich, die Mitgliedschaft bei der Gestalterbank in Textform, beispielsweise per Mail – und nicht wie bisher in Schriftform vor Ort – abzuschließen sowie Mitgliedschaftsanteile zu erhöhen. „Unser Ziel ist es, die Mitgliederbasis zu erhöhen. Im Internet siegt heute der, der es einfach macht. Diese Änderung ist also ein wichtiger Schritt, um auch die Generation Z abzuholen“, betont Daniel Hirt.
Gemäß Satzung war die Neuwahl aller 20 durch die Vertreterversammlung zu bestimmenden Mitglieder des Aufsichtsrats erforderlich. Die Vertreter wählten 18 bisherige Aufsichtsratsmitglieder erneut und bestätigten damit die bisherige Arbeit. Zudem wurden mit Alexandra Laufer aus Donaueschingen und Silvie Rendler aus Oberkirch zwei neue Mitglieder in das Gremium aufgenommen Der Aufsichtsrat sind mit 30 Amtsträgern nun vollständig.