Beate Waßmer, Matthias Hanke und Tina Wellinger stehen an der Spitze der Narrenzunft Gresgen (v.l.). Foto:  

Die Vogtei Altbaden aus Zell-Gresgen blickt auf ein gutes Jahre zurück – und kritisiert die Wagenprämierung.

Zu einer gemütlich-genüsslichen Tradition ist es mittlerweile geworden, die Generalversammlung der Narrenzunft Gresgen mit einem Brunch im Hofgut Leo zu eröffnen. Und nicht nur dieser verhilft einer sonst eher zähen Veranstaltung zu mehr Lebendigkeit, dazu trägt auch stets der Bericht und Rückblick des Vorsitzenden Mathias Hanke in Form einer humorvoll gestalteten Fotoshow bei.

 

Rückblick: Ebenso kurzweilig und knapp, und doch so ausführlich wie nötig war der anschließende Jahresbericht von Schriftführerin Sophia Wassmer. Darin wurde wieder einmal deutlich, dass das Engagement der Vogtei Altbaden weit über die Fasnacht hinaus geht. Dazu zählt das alljährliche Abenteuer am Rümmelisbühl für die Gresger Dorfkinder, der gelungene Vatertagshock, das OpenAir, das zum ersten Mal mit dem Dorfhock fusionierte, und die vielfältige anderweitige Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

Feuerwehr, Musikverein und Sportverein bedankten sich denn auch ausdrücklich bei der Narrenzunft für die gute gemeinsame Arbeit.

Erfolgreiche Veranstaltungen: Ein durchweg erfolgreiches Jahr liegt hinter den Narren, wie nicht nur die Zahlen des Akziesers belegten. Besondere Erwähnung fanden der Zunftabend, der sich mit fünfzig Akteuren auf der Bühne sehen lassen kann, eine vollbesetzte Halle zur Kinderfasnacht und die vielfältigen Anlässe, an welchen die Fuhrmänner teilnahmen.

Verbesserungsbedarf: Zwei Wermutstropfen gab es inmitten der ansonsten positiven Bilanz: Die Prämierung der Umzugswagen am Zeller Umzug Bedarf aus Sicht der Narrenzunft Gresgen dringend einer Überarbeitung, damit nicht der Unmut über dem eigentlichen närrischen Treiben steht. Ein großer Wunsch ist zudem, dass der Burenfasnachtsball besser angenommen wird. Seit Jahren nimmt man hier schwindende Besucherzahlen war. Vorsitzender Mathias Hanke bat um regere Teilnahme und Ideen zur Um- oder Neugestaltung.

Wahlen: Keine Überraschungen gab es bei der Wahl des Vorstandsteams. Für die kommenden zwei Jahre teilen sich sich weiterhin Tina Wellinger, Mathias Hanke und Beate Wassmer diese Aufgabe.

Grußwort: Als Vertreter für die Fasnachtsgesellschaft Zell fand Daniel Beckert anerkennende Worte. Ebenso bedankte sich für die Ortsverwaltung Ortsvorsteher Peter Grether für den Beitrag der Narrenzunft zu einer lebendigen Dorfkultur.