Achim Klumpp - hier mit einer Schleuereule - wird auch als "Vogelpapa" bezeichnet. Foto: Jürgen Kläger

Achim Klumpp aus Baiersbronn-Mitteltal hat den Greifvögeln und Eulen im Nordschwarzwald sein Leben gewidmet. Seit mehr als vier Jahrzehnten kümmert er sich um verwaiste oder verletzte Tiere. Wenn der Vogelpapa auf Zeit seine Arbeit getan hat, entlässt er seine Schützlinge wieder in die Wildnis.

Noch überwiegt der weiß-graue Flaum bei dem Turmfalkenjungen. Darunter allerdings sind bereits die hellbraunen Federn mit den markanten dunkleren Streifen der erwachsenen Greifvögel zu sehen. Mit jedem Tag, an dem der Flaum verschwindet und das Gefieder wächst, kommt der kleine Vogel seiner Rückkehr in die Wildnis näher. Zwei Wochen ist das Junge nun etwa alt. Und das mit dem Fressen, das muss es – wie so vieles – erst noch lernen. Im Weidenkörbchen, das vor Achim Klumpp auf dem Terrassentisch steht, sitzt ein Jäger, der noch keiner ist. Deshalb legt der Mitteltaler dem Vogel ein aufgetautes Mäuschen auf den Tisch, holt ihn aus seinem Korb und setzt ihn davor. Doch auch das mit dem Zerteilen will noch nicht richtig klappen. Wieder muss der Vogelvater helfen.

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