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Vöhringen Vom Geflügelhof bis zur Schnapsbrennerei

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Interessiert verfolgen die Männer den Transport und die Sortierung der Eier durch die Maschine. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhringen. Mit der "Fahrt om dr Flägga" erkundete das "Männervesper" dieses Mal Bergfelden. Mit den bekannten Freiluftgefährten ging es durch die grüne Natur in den Nachbarort. Unterwegs genossen die Herren auf der Höhe von Scheinten einen grandiosen Ausblick.

Erster Halt war der Geflügelhof Schneckenburger. Man konnte nur staunen, mit wieviel Aufwand, Technik und Sorgfalt die Hühnerhaltung betrieben wird. Auf großes Interesse stieß die Sortiermaschine, die jedes Ei entsprechend der Gewichtsklasse in die richtige Auffangmulde gleiten ließ.

Der Mühlbach mit dem oberen Stausee und der einstigen Oberen Mühle, eine Getreidemühle, war das nächste Thema, fachkundig von Erwin Stocker erläutert. Auch er kam in den Genuss der Freiluftfahrt, als man die Ortsmitte ansteuerte. In der "guten Stube" führte er die auswärtigen Besucher zurück in die Zeit vor der Bachkorrektur, gekennzeichnet durch schwere Hochwasser. Tief in die Historie und Kunstgeschichte tauchte man mit Stocker als kompetentem Führer ein beim Besuch der Wehrkirche, die bereits 1206 entstanden war, aber erst 1513 bis 1517 wehrhaft gemacht wurde und in ihrer sehenswerten Anlage ihresgleichen sucht. Details wurden sichtbar gemacht, die vorher nicht wahrgenommen wurden. Schmunzelnd vernahm man, dass die Orgel 1734 von Johann Martin Jetter aus Vöhringen geschaffen wurde.

Nun hieß es "aufsitzen". Die Fahrt führte zum unteren Stausee und zur Unteren Mühle, einst Mahl- und Sägemühle, mit Ölmühle und Salzsiederhaus. Technik, Biologie und Chemie, praktisch angewandt, erlebten die Männer bei den Ausführungen von Klärwärterin Nicole Sturm.

Und Technik ganz anderer Art, nämlich wie man Schnaps brennt, das war bei der Schnapsbrennerei Gerhard Wössner zu erfahren. Das traditionelle Vesper wurde dann im Sportheim in Bergfelden in geselliger Runde eingenommen.

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