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Vöhringen Vier Millionen Euro für Gewässerschutz

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Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat den Bürgermeistern Stefan Hammer und Gerd Hieber (von links) Förderbescheide für die Erweiterung der Kläranlage überreicht.Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Ein schweres Förderpaket hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag nach Vöhringen mitgebracht. Das Land bezuschusst den Ausbau der Kläranlage des Zweckverbands Oberes Mühlbachtal mit insgesamt vier Millionen Euro.

Vöhringen/Sulz. Es waren eigentlich zwei Förderbescheide, die die Regierungspräsidentin dem Verbandsvorsitzenden, Bürgermeister Stefan Hammer, und seinem Stellvertreter, Bürgermeister Gerd Hieber, überreicht hat. Mit rund 700 000 Euro wird der Bau eines Regenüberlaufbeckens gefördert. 3,2 Millionen Euro erhält der Zweckverband für die Erweiterung der Kläranlage in Bergfelden. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt 8,2 Millionen Euro.

In den vergangenen 25 Jahren sei noch kein Förderbescheid in dieser Höhe ausgestellt worden. Das zeige, dass es sich um ein besonderes Projekt handle, sagte Bärbel Schäfer. Sie betonte, dass der Zuschuss nicht für Sanierungen gedacht sei, sondern für die Erweiterung. Auch sei die Förderung nach der Höhe der Abwassergebühr bemessen worden. Mit dem Ausbau werde die Leistungsfähigkeit der Kläranlage in Bergfelden um 50 Prozent gesteigert. Damit trage der Zweckverband dazu bei, den Mühlbach sauber zu halten. "So, wie wir es wollen", fügte die Regierungspräsidentin hinzu. Das Bauvorhaben sei ein klares Bekenntnis zum Gewässerschutz.

"Ein ganz tolles Geschenk", freute sich der Verbandsvorsitzende Stefan Hammer über den Förderbescheid. "Wir sind auf die Unterstützung des Landes angewiesen", unterstrich Bürgermeister Hieber. Die Erweiterung beschäftigt den Verband schon seit einigen Jahren. Planer Eckart Stetter berichtete, dass für den Mühlbach ein Gutachten in Auftrag gegeben worden sei. Das Ergebnis war, dass ein der Kläranlage vorgeschaltetes Regenüberlaufbecken die Hauptlast abfängt und somit die Regenwasserbehandlung nicht erweitert werden muss. In der Kläranlage selbst habe man ein Stickstoffproblem. Die Ursache sei nicht bekannt. Der Bauablauf sieht nun vor, ein neues Nachklär- und Belebungsbecken zu bauen. Hier muss die Kapazität verdoppelt werden. Benötigt werde außerdem ein neues Maschinenhaus. Eine Herausforderung ist Stetter zufolge, die Kläranlage im laufenden Betrieb umzubauen. Beginn werde im kommenden Jahr, Bauende 2023 sein.

An der kleinen Feierstunde im Rathaus nahmen auch der Erste Landesbeamte Hermann Kopp, Michael Fackler vom Referat Abwasser im Regierungspräsidium, Klaus Geiselmann vom Landratsamt Rottweil, Gemeinderätin Kornelia Ullmann, Ortsbautechniker Gerhard Treinen sowie Kämmerin und Verbandsrechnerin Maike Haug teil. Bärbel Schäfer trug sich, bevor die Kläranlage besichtigt wurde, ins Gästebuch der Gemeinde Vöhringen ein.

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