Foto: Heidepriem

Bands begeistern zirka 500 Zuhörer bei Rock am Burgenwald. Veranstalter sehen sich auf gutem Weg.

Vöhringen - Der Start ist gelungen: Bei "Rock am Burghaldenwald", organisiert von Tim Geiser, Simon Dumke und Tim Kieven von "Nightfire Events", rockten drei Bands zum Auftakt.

Die Gruppe "Unecht", die nach einer dreijährigen Pause unter dem Namen "TMNFH" auf der Bühne an den Start ging, "Contracrash", das nach zweijähriger Pause wieder bei einem "geilen Festival" richtig Dampf ablassen durfte, und zuletzt "Iron Cobra", die nach einem Auftritt bei "Rock am Ring" zum Headliner wurde, füllten das Festzelt. Dieses stand auf dem Gelände, auf dem früher "Rock am Fichtenwald" Jahr für Jahr die Rock- und Metal-Fans anzog.

Ziel ist es, zuverlässig zu werden, machte das Organisation-Trio klar, doch geplant werde zunächst Jahr für Jahr so Tim Geiser. Gegen Mitternacht waren es rund 500 Besucher, die im Zelt, beim Lagerfeuer oder am Bierbrunnen zu finden waren. Es wurde von alten Zeiten geträumt und sich darüber gefreut, dass der "Fichtenwald" noch immer Gesprächsthema ist.

Zurück meldeten sich vier junge Männer, die sich 2009 auf den Weg gemacht haben, so richtig zu rocken. "Hardcore für Weicheier" – für Tomo Bossenmaier, Simon Deuringer, Tim Lange und Thomas Hientz steht eindeutig der Spaß im Vordergrund. Daher sind die "Unechten" auch mal in Blau-Weiß und Lederhosen zu erleben. Bei "Rock am Burghaldenwald" aber nicht. Da waren die Fans der ersten Stunde dabei und feierten "TMNFH", das die Besucher vor die Bühne lockte.

Das galt auch für die Metal-Band "Contracrash" aus dem Raum Haigerloch/Balingen die vor ihrer selbst eingelegten Pause von zwei Jahren für "Metal-Fans" zum Begriff geworden ist. Die jungen Männer um Sänger Andy Ritter, die es auch schon zum "Bang Your Head"-Festival geschafft haben, waren nach der Umbauphase voll in ihrem Element.

Gitarrist Matt Carviero, Philipp Ettwein, Boris Müller und Drummer Sven Fischer hatten sofort den Draht zu ihrem Publikum, und je länger der Auftritt dauerte, umso mehr füllte sich das Festzelt, das die fleißigen Helfer aufgebaut hatten. "Diese Größe ist genau das Richtige, um überschaubar zu bleiben", meinten die drei Vöhringer.

Die X-Mas-Party in der Weihnachtszeit wird es vorraussichtlich nicht mehr geben. Der Aufwand sei enorm und stehe in keinem Verhältnis zu dem, was am Ende übrig bleibe.

Einen guten Griff hat das Trio mit "Iron Cobra" gemacht. Die drei Männer aus Horb, Julian Lepore, Christian Ott und Sebastian Scherrmann, legten nach Mitternacht los und begeisterten das Publikum.

Am Samstag ging der "Rock am Burghaldenwald" weiter. DJ Geier, DJ Wahle und DJ Gonzo legen auf. Alle haben sich, unter anderem durch "Rock am Fichtenwald", die "WAFA" in Oberndorf und den Balinger Sonnenkeller, einen Namen in der Region gemacht.

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