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Vöhringen Notlandung verursacht jede Menge Rauch

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Die Personenrettung aus einem Flugzeug ist vergleichbar mit jener aus einem Auto. Foto: ah Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Notlandung eines Flugzeuges oder gar ein Flugzeugabsturz ist durchaus möglich in Vöhringen oder Sulz. Auf dem Flugplatz der Flugsportfreunde Sulz gibt es täglich Abflüge und Landungen.

Sulz/Vöhringen (ah). In Zusammenarbeit mit den Sulzer Fliegerfreunden hat Gesamtkommandant Raimund Jauch von der Vöhringer Feuerwehr einen Unfall inszeniert. Im Einsatz war die Vöhringer Wehr mit 22 Leuten, die sofort nach dem Eintreffen die Bergung der Verletzten übernahmen. Mit dabei auch das DRK Vöhringen.

Es gab viel Rauch bei dem angenommene Unglück. Ganz wichtig, so Flugzeugbesitzer Hubert Leicht, sei in einem solchen Fall, die Retter einzuweisen. Die Flugzeuge in den Sulzer Hangars seien alle mit Raketen ausgerüstet, die vom Piloten oder dem Nebensitzer gezündet werden können. Die Rakete rauscht dann durch die gekennzeichnete Stelle an dem Ultraleicht-Flugzeug, und es öffnet sich ein extra großer Fallschirm, der das Fluggerät mehr oder weniger sanft auf dem Boden absetzt. Ist diese Rakete noch nicht gezündet, müssen die Wehrmänner von der gekennzeichneten Stelle weg bleiben und aufpassen, dass bei den Rettungsarbeiten der auslösende Handgriff nicht berührt wird.

Bei der Übung konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Rettung von zwei Personen und hatten hierbei viele Parallelen zu einem normalen Verkehrsunfall. Beide Personen wurden gesichert und fixiert und mit der Rettungstrage aus dem Flugzeug befreit, zuerst die Nebensitzerin, dann den Pilot. Auch den Schaumlöscher hatten die Vöhringer Wehrmänner dabei, allerdings wäre das Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug ausreichend für den Brandeinsatz gewesen. Für Raimund Jauch war dieser Einsatz genauso wichtig wie für Hubert Leicht. Der Flugbetrieb wurde durch die Übung nicht gestört.

Das Flugzeug von Hubert Leicht, das als Übungsobjekt diente, gehört zur Kategorie Hochdecker und fliegt mit einer ­Geschwindigkeit von rund 150 Kilometern in der Stunde.

Flugzeugfest im Juli

Leicht hat mehr als 1000 Arbeitsstunden in seinem Flieger mit 100-PS-Motor investiert. Er ­erreicht eine Höhe von bis zu 3000 Metern. In den Hallen gibt es weitere Flugzeuge, die doppelt so schnell unterwegs sind und immer weiter entwickelt werden. Wie schnell der Flieger ist, hängt vom Kleingeld des Piloten ab und ­natürlich auch von der Nutzung.

In diesem Jahr gibt es für die Bevölkerung wieder die Möglichkeit, die Sulzer Flugzeuge aus nächster Nähe zu sehen: am Wochenende, 27./28. Juli, gibt das Flugplatzfest mit Vorführungen.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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