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Vöhringen Mit Hexenball in närrisches Wochenende gestartet

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Es wurde kräftig gefeiert. Foto: Wolfgang Heidepriem

Vöhringen - "Willkommen in der Karibik", hieß es beim Broatschuaball in der Halle. Zwischen tropischen Blüten, großen Wappenpfählen, von Papageien aus der Höhe beäugt, über sich Haie und Meeresschildkröten, konnten die Besucher eine Nacht voller närrischer Höhepunkte erleben. Bereits die Garderobe mit "Fackelbeleuchtung", die Bar unter Palmen oder die Tauchstation "Bierbrunnen" im Korallenriff und die Tischdekoration mit tropischen Früchtearrangements vermittelte Urlaubsstimmung. Und das zu genießen, lud Zunftmeister Guido Kinzel mit einem kräftigen "Aloha" ein. Zackig eröffnete die große Garde den Ball. Ganz andere Bewegungsprobleme hatte die wohlbeleibte Moderatordame Hardy (Michael Hartmaier), die unterhaltsam durchs Programm führte und die Gastzünfte Bergfelden, Oberndorf und Dautmergen vorstellte. "Viel Spaß bei der Tanzrunde", hieß es, der Tanz war jedoch ohne Musik, die "Wilde Hilde" saß beim Essen.

Narren sind flexibel. Die Oberndorfer stellten auf den Vöhringer Narrenmarsch eine Polonaise auf die Beine. Aber dann ging es los. Eine Schunkelrunde leitete über zum rasanten Jäkletanz der Bergfelder Narrenfreunde. Eine tolle Stimmung herrschte, die Besucher standen singend auf den Bänken. Mit den Oberndorfern lebte "Der Mythos um das Amazonenvolk Sudara" auf. Mit Schild und Speer gewährten die jungen Tänzerinnen Einblicke in ihr streng geführtes Leben. Ausgefeilte, einfallsreiche Choreografien, perfekte temporeiche Tanzleistungen voller Eleganz und Kraft, scheinbar mühelose Hebefiguren zeichneten alle Showtänze aus. Die Kostüme waren richtige Hingucker. Ganz in Weiß mit blinkenden Tutus wirbelten die "Schneeflocken" der Teeniegarde über die Bühne, zauberten Eisblumen, türmten sich auf und bildeten eine geschlossene Schneedecke, bis die Sonne dem fröhlichen Treiben ein Ende setzte. Immer wieder gab es Zugabe-Rufe. Schwarz-pink gekleidete Tänzerinnen zeigten die heimlichen Machenschaften im Labor, in dem es nachts brodelt, faucht und auch mal gefährlich überschäumt. Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger (Mark Schlotter) hatte in ihre Sendung die lokale Prominenz aus der Bürgerschaft, die Presseleute und verschiedene Musikgruppen wie die Kastelruther Spatzen und Kiss eingeladen. Das gab einen Extraapplaus für die Hexen. Wahre Beifallsstürme erntete auch das Oberndorfer Männerballett, die Putzkolonne in Gelb. Und dann kamen sie, heimlich, einzeln und langsam, schließlich ein ganzes Heer. Die Ameisen der großen Garde hatten ihr Fressen gefunden. Das große Krabbeln begann, aufeinander, übereinander, wahre Türme bildend. Höhepunkt war die Krönung ihrer Königin. 45 Tanzhexen waren auf der Bühne, die sich in synchronen Doppelwürfen, Mühlen, einer großen und zwei kleineren Pyramiden zeigten. Der Hexentanz setzte nochmals ein Highlight auf ein Programm, das bestens ankam.

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