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Vöhringen Leise Töne eines mitreißenden Konzerts

Von
Bernhard Forstner bei seinem Solo Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhringen. Kerzen wiesen den Weg und luden schon von Weitem zum dritten Lichterkonzert in der neuapostolischen Kirche ein. Warme Atmosphäre begrüßte die Besucher, und der nur von Kerzen erhellte Sakralraum ließ die Gäste zu innerer Ruhe und äußerer Stille kommen. In diese Stille hinein schwangen aus der Tiefe des Raumes leise Töne eines Kontrabasses, immer deutlicher vernehmbar, begleitet von zartem Gesang. Die Chöre und Instrumentalisten zogen ein, und mit einem "Shalom" wurde den Gästen symbolisch die Hand gereicht.

Mit einer Bibelstelle belegte Stefan Schönleber, der Vorsteher der Gemeinde, den Leitgedanken "Gehe nicht vorbei, o Heiland", der in fein aufeinander abgestimmten Vokal- und Instrumentalstücken in vielen Bildern die Zuhörer erreichte. Die Sänger begeisterten, nicht nur ob der Liedauswahl, sondern auch durch die Perfektion der Darbietung – klangrein und unisono, ob deutsch oder englisch. Der Bogen spannte sich von der Psalmvertonung über Kirchenlieder, Gebete, Gospel und christliche Popmusik bis zur bekanntesten Arie aus der Oper "Carmen" von Georges Bizet, letztere mitreißend feurig vom Orchester dargeboten. Ganz anders, bewegend innig, erklang dagegen dessen "O Father Almighty", das instrumentale Glaubensbekenntnis mit einem bezaubernden Fagott-Solo von Katja Vetter. Aus der Klangfülle der Stimmen nahm sich die kraftvolle Bitte im mottogebenden Titel als Solo von Bernhard Forstner in beeindruckender Weise aus.

Ein Quartett mit Achim Keller, Thomas Traub, Andreas Scheu und Jana Eith als Sopransolistin ließ "In dieser Zeit" ebenfalls zu einem besonderen Hörerlebnis werden. Ob gemischter Chor, Männer-, Jugend- oder Kinderchor, alle Sänger boten mit ihren Stimmen als klingende Instrumente mit wechselnden Begleitungen von Klavier, Orgel und Orchester berührende Höhepunkte. Bewundernswert meisterten die Kinder zusammen mit den Jugendlichen den Partnersong "Song of Peace / Dona nobis pacem" mit dem Wunsch und der Bitte um Frieden. "Licht sein" von Christine Sinnwell-Backes, mit dieser nachdenklich machenden Geschichte reihte sich Achim Keller ins Programm ein.

"Der Tag ist nun vergangen" – gemeinsam mit den Besuchern gesungen, beendete das Nachtgebet ein stimmungsvolles, eher leises Konzert, das beim Publikum bestens ankam. Langer stehender Applaus belohnte die Mitwirkenden für ihre gemeinschaftliche Leistung. Die Gesamtleitung hatte Ralf Vetter.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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