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Vöhringen Gemeindeschiff auf neuem Kurs

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Gabi Kaufmann heißt Pfarrer Oliver Velm in der Gemeinde willkommen. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhringen-Wittershausen. Auf großes Interesse stieß der Begrüßungsgottesdienst für den Bergfelder Pfarrer Oliver Velm, der die evangelische Kirchengemeinde seit dem 14. Oktober mitversorgen muss, da der Pfarrplan 2024 durch den Weggang von Pfarrer Thomas Hämmerle vorzeitig in Kraft tritt.

Neben Velms Familienangehörigen waren zahlreiche Gemeindeglieder, Vertreter der bürgerlichen und kirchlichen Gemeinden sowie Vereine gekommen und quittierten die Willkommensworte von Kirchengemeinderätin Gabi Kaufmann mit herzlichem Applaus.

Oliver Velm freut sich eigenen Worten zufolge über einen starken, aktiven Kirchengemeinderat, der in Zeiten des Umbruchs besonders wichtig sei. Er lud weitere Gemeindeglieder ein, ihre Gaben und Fähigkeiten einzubringen. Eigens hatte er einen ermutigenden Predigttext aus den Römerbriefen des Apostels Paulus und passendes Liedgut ausgesucht. Die "Bless the Lord Singers" umrahmten den Gottesdienst.

Gleich zu Beginn erläuterte Velm die notwendigen Einschränkungen. Durch die Zusammenlegung der bisherigen 100-Prozent-Pfarrstelle Bergfelden mit der bisherigen 55-Prozent-Pfarrstelle Wittershausen könne er rein zeitlich nicht mehr alles so fortführen, wie es die Gemeinde gewohnt war. Velm kündigte mehr zentrale (Fest-)Gottesdienste an, zu denen jeweils beide Gemeinden eingeladen seien. Während der Konfirmandenunterricht nach den Herbstferien zentral nach Bergfelden verlegt werde, würden die Konfirmationen weiterhin in beiden Gemeinden gefeiert. Wer einen persönlichen Besuch wünsche, könne sich jederzeit gerne an ihn wenden. Er werde jedoch nicht mehr alle Seniorengeburtstage wahrnehmen können.

"Wir haben gespürt, dass Sie ihr Herz neben Bergfelden nun auch uns schenken wollen und freuen uns sehr darüber", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderates Gabi Kaufmann. Zunächst habe die "Zwangsheirat" durch den Pfarrplan 2024 den beiden Kirchengemeinden Bergfelden und Wittershausen zu schaffen gemacht. Inzwischen habe Oliver Velm eine Menge Zeit und Kraft in das Kennenlernen der Gemeinde investiert und mit seiner engagierten, offenen Art viele Herzen erobert. Trotz der fehlenden Liebe auf den ersten Blick hätten sich erste Schmetterlinge im Bauch angekündigt und vielleicht werde "doch noch eine gute Ehe daraus", zeigte sich Kaufmann optimistisch.

Durch zahlreiche Kontakte zur Neuorganisation der Gemeinde habe man Vertrauen entwickelt und fühle sich gut aufgehoben. Kaufmann bat die Gemeinde dennoch um Verständnis, dass der Pfarrer nun zwei Gemeinden zu versorgen habe und der Pfarrdienst seine Kräfte nicht übersteigen dürfe. Als Einstandsgeschenk überreichte sie einen Geschenkkorb aus Wittershausen. Beim anschließenden Stehempfang im Gemeindehaus gab es anschließend noch Gelegenheit, mit dem Pfarrer und seiner Familie ins Gespräch zu kommen.

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