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Vöhringen Erfahrungen auf der Achterbahn des Lebens

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Interessiert verfolgen die Frauen die persönliche Achterbahn von Dorothea Hille. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhringen. Zum 15. gemeinsamen Frauenabend konnte Irmtraud Heckele recht viele Teilnehmerinnen aus den sechs Mühlbachgemeinden begrüßen, die der Einladung zur "Achterbahn des Lebens" gefolgt waren. Referentin war Dorothea Hille aus Heilbronn.

Von Vertrauen und Dankbarkeit

Ihre eigenen Erfahrungen waren das Thema ihres Vortrags. Ein Gehirntumor hatte zu einer Gesichtslähmung geführt. Ein psychisch kranker Sohn schied aus dem Leben. Man erlebte ihre Hoffnungen, ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihr Vertrauen, wie sie ihre "Achterbahn des Lebens" bewältigt hatte.

In witziger Form nahm Hille die Frauen mit auf einen Bummel über einen imaginären Jahrmarkt, den "Jahrmarkt des Lebens". Mit dem verlockenden Kinderkarussell machte sie das täglich wiederkehrende Alltagsgrau deutlich, und bei der süßen Bude konnte man sich die Zähne an den gebrannten Mandeln, den Widerständen des Lebens, ausbeißen. Seifenblasen zerplatzen wie die Träume. Als innere Achterbahn zeigte sie die Gefühle auf, wenn man von dem Gerede der Leute oder vom eigenen Besitz abhäng ist ist.

Auf dem Jahrmarkt lockte auch eine Losbude. Drei Lose hatte sie dabei. Einen Trostpreis übergab sie einer Besucherin. Die Niete bedeutete Enttäuschung. Das dritte Los, den Hauptgewinn, bezeichnete Hille als "Hoffnungslos". Er trug die Botschaft: "Du bist geliebt von Gott, auch wenn du nicht perfekt bist". Symbolisch stellte sie diese Botschaft als 500-Euro-Schein vor, von dem jeden Tag ein Stück in kleiner Münze als Halt in der Achterbahn erlebt werden kann. "Riskiere Abstriche, achte nicht nur gebannt auf die nächste Kurve, verpasse nicht die Geschenke, die am Rande liegen", waren nur einige Ratschläge. Die Wurfbude bedeutet, über den Tellerrand zu schauen, Sorgen und Ballast abzugeben, jedoch nicht das Vertrauen und die Dankbarkeit.

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