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Vöhringen Drei Musiker spenden Mut

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Bei ihren Auftritten halten sich die Bläser genau an die Regularien.Fotos: pixabay / Montage: Kleinau Foto: Schwarzwälder Bote

Fällt aus, wird abgesagt, findet nicht statt – das sind die gegenwärtigen Meldungen. Umso mehr Freude bereitete Daniel Bleibel, Marco Leicht und Markus Springer, als sie in der Dreiergruppe an verschiedenen Stellen im Ort musizierten.

Vöhringen. Die Idee kam von Bleibel und Leicht. Ihr Anliegen ist es, in diesen schwierigen Zeiten ihre Möglichkeiten sinnvoll einzubringen. Springer schloss sich spontan der Aktion an, deren Ziel es ist, unter der Bevölkerung Freude, Hoffnung und Mut durch ihr Spielen zu verbreiten.

Die Choräle und volkstümlichen Lieder werden gerne gehört. Fenster öffnen sich, die Mienen erhellen sich, Menschen winken ihnen zu und bedanken sich. Blechblasinstrumente eignen sich aufgrund der doch recht hohen Lautstärke besonders gut dazu, viele Menschen zu erreichen.

Die drei Mitglieder des Posaunenchors haben sich privat organisiert und immer um 10 Uhr zum Spielen in Vöhringen getroffen. Ein fester Bestandteil der Tour ist das Spielen am Altersheim Pasodi. Gerade dort, wo ein Besuchsverbot verhängt ist, freuen sich die Bewohner besonders über die Aktion.

So weit wie möglich kamen die Senioren auf die Dachterrasse oder zum Eingang heraus, natürlich unter Wahrung des Sicherheitsabstands. Auch die Bläser hielten sich peinlichst genau an die Regularien. So gab es keine Fahrgemeinschaften. Jeder fuhr allein, hatte seinen eigenen Notenständer, und der Sicherheitsabstand wurde eingehalten.

Des Weiteren wurde darauf geachtet, dass es zu keinen Ansammlungen während des Musizierens kam, um jeden Kontakt zu vermeiden.

Zusätzlich zum Altersheim wurden noch zwei bis drei andere wechselnde Orte in Vöhringen bespielt. Die Rückmeldung aus der Bevölkerung war durchweg positiv. "Eine starke Aktion", lautete das Lob.

Die Musiker berichten derzeit von Schwierigkeiten, die Aktion fortzuführen, da immer mehr Menschen nervöser und ängstlicher fragten, ob das überhaupt erlaubt sei. Aus gesetzestechnischer Sicht spreche jedoch nichts dagegen, solange der Sicherheitsabstand eingehalten werde. Das Virus verbreite sich nicht über Schallwellen. So seien die Blechbläser kein Risiko, sondern ein Hoffnungs- und Mutspender.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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