Hier werden die Träger der Rampe gesetzt. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Religion: Eine feste Rampe setzt den Schlusspunkt zum Projekt "Kirchencafé" in Vöhringen

Vöhringen. Die Petruskirche hat einen festen, barrierefreien Zugang bekommen. Mit dieser Baumaßnahme ist das Projekt "Kirchencafé" abgeschlossen. Bereits seit 2015 bestand in der Gemeinde der Wunsch nach einem Raum für Familien mit Kleinkindern in der Kirche und nach einem Kirchencafé, um nach dem Gottesdienst noch Gemeinschaft zu pflegen.

Anlässlich des Lutherjahres unter dem Motto "Kirche macht was aus deiner Idee" lud die evangelische Landeskirche zum Ideenwettbewerb ein. Ende März 2016 ging Vöhringen mit seiner Idee "Ich Du Wir – Treffpunkt Kirche im Dorf" als einer der beiden Sieger hervor. Viele Hürden finanzieller und baulicher Art sowie in den Vorstellungen der Menschen mussten genommen werden, bis am 6. Mai 2018 die Einweihung gefeiert werden konnte. Im hinteren Bereich des Kirchenraumes beherbergt nun eine Box einen variablen Mehrzweckraum mit Küche.

Inzwischen hat sich die ganze Gestaltung bewährt und ist sogar notwendig geworden, da das Gemeindehaus in normalen Zeiten voll belegt ist.

Um allen den Zugang zu ermöglichen, sorgte bisher ein Provisorium für einen barrierefreien, jedoch ziemlich steilen Zugang. Finanziell unterstützt durch das Leader-Förderprogramm Oberer Neckar wurde nun das Projekt "Hoppla Stufe – barrierefrei nützt allen" durchführbar, erklärt Hans Schanz. Von der oberen Kirchentür aus entsteht eine langsam ansteigende Rampe. Zwei Gewerke sind es: einmal die Rampe selbst, dann noch das Geländer dazu.

Barrierefrei und bequem können nun einmal alle Veranstaltungen in der Box und in der Kirche selbst besucht und zukünftig alle Transporte hinein und heraus leichter bewältigt werden. Nach Ostern werden die Türen instand gesetzt, ebenso wird der Kindergarten einen barrierefreien Zugang erhalten. Dieser Bauabschnitt ist jedoch nicht leaderunterstützt.

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