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Vöhrenbach Zaun zum Löschteich ist das Problem

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Für Diskussionen sorgt die Sperrung der Spielplatzes. Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder Bote

Für einen lebhaften Disput sorgte der Kinderspielplatz beim Dorfgemeinschaftshaus. Dieser ist derzeit gesperrt, was durch den TÜV veranlasst wurde.

Vöhrenbach-Urach. "Als unser neuer Bauhofleiter auch die Verantwortung für die Spielplätze übernehmen sollte, wollte er zunächst alle durch den TÜV überprüfen lassen. Danach wurden die meisten Plätze überarbeitet. Auch hier in Urach erledigt der Bauhof nach und nach alle notwendigen Verbesserungen, bis auf Kleinigkeiten ist alles passiert", bestätigte Christine Breithut vom Bauamt. Dass der Spielplatz dennoch auf längere Zeit geschlossen bleibt, habe aber einen anderen Grund, erklärte Bürgermeister Robert Strumberger.

Manko sei der Zaun als Abgrenzung zum anliegenden Löschteich – der vorhandene Jägerzaun könne leicht überstiegen werden. Und da derzeit ein Prozess laufe wegen eines ähnlichen Unfalls, bei dem Kinder in einem Weiher ertrunken sind, wolle man sich keinerlei Blöße geben. "Dieser Weiher diente jahrzehntelang auch als Badeteich, trotzdem wurde der Bürgermeister als Verantwortlicher verurteilt, der sich dagegen zur Wehr setzt", argumentierte die Verwaltung. Zwar seien Zaunelemente bestellt, diese hätten jedoch mit sechs bis acht Wochen eine längere Lieferzeit.

"Ich wusste lange nicht, wie der Zaun aussehen muss", verteidigte sich die Bauamtsleiterin, weshalb sich die Bestellung etwas hingezogen habe. Nur einen Meter hoch, aber anscheinend schwer übersteigbar soll er sein, 150 Laufmeter Länge sollen wohl den gesamten Löschweiher umfassen, wie Ortsvorsteher Martin Schneider vermutet.

Das könne aber so nicht sein – "wenn der Zaun erst Ende Juni oder gar Mitte Juli kommt, bis der dann montiert ist, können die Kinder in diesem Jahr gar nicht mehr drauf", erregten sich mehrere Ortschaftsräte. Dabei hätten doch etliche Kinder einen Brief an Bürgermeister Robert Strumberger geschrieben. Andreas Weißer schlug vor, man sollte überprüfen, ob es möglich wäre, einen Bauzaun aufzustellen, um den Kindern die Nutzung zu ermöglichen – was seitens der Verwaltung versprochen wurde: "Wir werden die Möglichkeiten überprüfen", so Strumberger.

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