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Vöhrenbach "Waldrast" ist in neuen Händen

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Vor dem berühmten Bild im Gastraum der "Waldrast": Vater Klaus (rechts) hat Sohn Kevin Kleiser die Leitung des Vöhrenbacher Gasthauses zum 1. April übergeben. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

In neuen Händen ist jetzt die "Waldrast" in Vöhrenbach. Inhaber Klaus Kleiser hat den Gasthof an seinen Sohn Kevin übergeben.

Vöhrenbach. Zu einem Großbrand wurde die Feuerwehr am 4. Oktober 2014 gegen 7 Uhr alarmiert. Das Nebengebäude des Gasthofs Waldrast brannte damals bis auf die Grundmauern nieder. Verletzt wurde niemand.

Offensichtlich war damals im Untergeschoss bei der Heizung aus bis heute unklaren Gründen ein Brand ausgebrochen, der sich schnell nach oben durchfraß. Für eine Brandstiftung gab es keinerlei Hinweise. "Glauben Sie mir, ich habe in den letzten Jahrzehnten viel erlebt – viel Positives, aber auch den einen oder anderen Nackenschlag", erzählte der damalige Inhaber Klaus Kleiser im Gespräch mit unserer Zeitung. Aufgeben sei für ihn nie eine Option gewesen. Nun, fast sechs Jahre später, ist er zwar noch immer intensiv mit dem Gasthaus verbunden, doch am 1. April hat er die Leitung ganz offiziell in die Hände seines Sohnes Kevin gegeben.

"Es hätte sicher auch bessere Zeiten zur Übergabe gegeben", sind sich die beiden sicher. Sein Vater habe ihn auch gefragt, ob er das zu diesem Zeitpunkt auch wirklich noch wolle – "wir haben das aber schon lange vorgeplant", betonte der neue Chef der "Waldrast". Zwar sei die ­Gastronomie von Corona schon besonders hart getroffen, doch auch er sieht viele Dinge eher positiv. Sein Vater habe gut vorgesorgt, weshalb es zwar eng werde, aber man habe noch lange Luft.

Eigentlich war angedacht, das Haus ab Mitte März für zwei Wochen zu schließen, um den Gastraum mit Fingerspitzengefühl umzubauen und zu restaurieren – allein die Corona-Krise sorge nun dafür, dass bisher nur wenige Besucher die sanften Änderungen mitbekommen. "Wir haben die Tische und die Theke einem Facelift unterzogen; dabei haben wir das berühmte Bild im Gastraum erhalten", erklären Vater und Sohn unisono. "Ich danke allen, die mir 36 Jahre lang die Treue gehalten haben", so der Seniorchef. Bereits vor rund 20 Jahren habe er als weiteren Betriebszweig Catering eingeführt, so Klaus Kleiser. Allerdings sei das immer eher nebenher gelaufen, in diesem Jahr habe man eigentlich richtig durchstarten wollen. Leider habe es bereits viele Absagen gegeben. Doch hätten sich die beiden schnell entschlossen, Essen zum Mitnehmen anzubieten.

"Wir liefern aber auch", betonen die Gastronomen. Und – "wir sind wirklich stolz auf unser Publikum in Vöhrenbach und Umgebung, unsere Gäste nehmen das wirklich sehr gut an", freut sich Kevin Kleiser. Das sei zwar nicht kostendeckend, aber dadurch habe man bis dato keine Mitarbeiter entlassen müssen. An sieben Tagen könne man ein Essen bestellen – bei wöchentlich wechselnder Karte. Zudem habe er einige Übernachtungen in der Pension, auch das helfe weiter.

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