Vöhrenbach (sh). Umbau und Sanierung der Josef-Hebting-Schule waren einmal mehr Thema im Vöhrenbacher Gemeinderat. Zu Gast in der Sitzung war Architekt Martin Reiber, der den Gemeinderäten die Kostenaufstellung für die Sanierung vorstellte. Zuerst einmal konnte er feststellen, dass die notwendigen Maßnahmen im historischen Schulgebäude so weit durchgeführt wurden, dass der Umzug zu Beginn des neuen Schuljahres möglich ist. Vor allem auch die Vorgaben des Brandschutzes wurden erfüllt und auch bereits vom Sachverständigen abgenommen. Für die Sanierung legte nun Architekt Reiber eine genauere Kostenberechnung vor. Zum Vergleich bezog er sich auf eine Kostenschätzung von 2018, die allerdings auf einer ganz anderen Planung beruhte. Damals war eher eine Sanierung und kein kompletter Umbau vorgesehen gewesen. Die Kostenschätzung damals lag bei 4,333 Millionen Euro, die Kostenberechnung jetzt liegt insgesamt bei 4,63 Millionen Euro. Allerdings wurden inzwischen noch ein Aufzug (Kosten 110 000 Euro) und der Verbindungsgang zur Sporthalle (Kosten 210 000 Euro) in die Planung aufgenommen. In Absprache mit der Stadtverwaltung schlug Martin Reiber vor, den Bau dieses Verbindungsganges wegzulassen. In Rücksprache mit den Lehrern habe sich unter anderem gezeigt, dass dieser Gang keine wesentlichen Vorteile biete, da er direkt in die Sporthalle führt und die Schüler dann erst von der Halle wieder in die Umkleideräume gehen müssten. Er erläuterte außerdem, dass die relativ hohen Kosten für diesen Verbindungsgang unter anderem daher rührten, dass hier erst noch teilweise eine Bodenplatte hergestellt werden müsste, und auch der Durchbruch in die Sporthalle mit den entsprechenden Einrichtungen sei nicht einfach. Auch Bürgermeister Robert Strumberger schlug daher vor, mit dem Bau dieses Verbindungsganges auf jeden Fall zu warten und den Kostenrahmen für die Sanierung bei 4,5 Millionen Euro festzuschreiben. Wenn sich im Lauf der Maßnahmen zeigen sollte, dass die Kosten deutlich günstiger ausfallen, könnte man noch einmal neu beraten. Sehr positiv sei es, dass die aktuelle echte Kostenberechnung ziemlich genau der Kostenschätzung vor zwei Jahren entspreche. Entscheidend sei nun, welche Ergebnisse man nun tatsächlich in den Ausschreibungen erzielen könne. Der Gemeinderat schloss sich diesem Vorschlag einstimmig an.