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Vöhrenbach Stadtmuseum Hüfingen ehrt Wolfgang Kleiser

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Wolfgang Kleiser wählt in seinem Atelier die Exponate für die Ausstellung in Hüfingen aus. Foto: privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Vöhrenbach-Hammereisenbach/Hüfingen. Große Ehre für Wolfgang Kleiser. Aus Anlass seines Geburtags im März zeigt das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen eine "Retrospektive zum 75sten – Skulpturen, Plastiken, Zeichnungen" des in Hammereisenbach lebenden und arbeitenden Bildhauers. Die Schau bietet einen spannenden Einblick in Kleisers rege künstlerische Tätigkeit.

Seit sechs Jahrzehnten

Seit mittlerweile über sechs Jahrzehnten stellt Kleiser den Werkstoff Holz ins Zentrum seines Schaffens. Fasziniert von der Unterschiedlichkeit und dem Variantenreichtum seines bevorzugten Materials gewinnt er seine Skulpturen sowohl aus rohem, unbehandeltem und eigens für sein Schaffen ausgewähltem Holz, aber auch aus alten, Abbruchhäusern entstammenden Eichenbalken, die stets ihre eigene Geschichte in die Arbeit Wolfgang Kleisers mit einbringen. Auch Plastiken aus Ton und Bronze, teils als skizzenhafte Modelle, meist jedoch eigenständig und den Holzskulpturen ebenbürtig, entwickelt er seit vielen Jahren stetig weiter.

Ergänzt werden die bekannten bildhauerischen Arbeiten Kleisers im Hüfinger Stadtmuseum durch Tuschezeichnungen, die sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Werkgruppe des Künstlers etabliert haben.

Neben sakralen Werken, die für Kleiser thematisch im Mittelpunkt stehen, entstanden und entstehen auch fortwährend Arbeiten, in denen sich der Künstler mit dem heutigen Menschen und dessen Leben und Alltag auseinandersetzt, ebenso ungegenständliche Skulpturen, die ihn besonders durch ihre Konzentration auf Linie und Form herausfordern.

Wolfgang Kleiser wurde 1936 in Urach geboren. Nach der im Jahre 1950 begonnenen Holzbildhauerlehre in der heimischen Werkstatt seines Vaters Augustin Kleiser und anschließenden Gesellenjahren wurde er Schüler des akademischen Bildhauers Franz Spiegelhalter in Freiburg und legte im Jahre 1960 seine Meisterprüfung ab.

Seit 1972 arbeitet er freischaffend und war mit seinen Skulpturen und Plastiken in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Er ist Mitglied in verschiedenen Künstlervereinigungen, unter anderem der Gemeinschaft christlicher Künstler der Erzdiözese Freiburg, dem Berufsverband Bildender Künstler Südbaden und dem Kunstverein Villingen-Schwenningen.

 
 

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