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Vöhrenbach Neutrale Planung

Von

BETRIFFT: Schulsanierung in Vöhrenbach

Der Gemeinderat und der Bürgermeister treffen am 27. November eine schwerwiegende Entscheidung. Tatsache ist, dass Vöhrenbach seit etlichen Jahren unter einem dramatischem Rückgang der Einwohnerzahl, somit auch unter einem entsprechend starken Rückgang der Schülerzahlen zu leiden hat.

Das ist wohl auch der Hauptgrund, weshalb Vöhrenbach die Werkrealschule nicht an Land ziehen konnte.

Wenn es wirklich zwingend notwendig sein sollte, eines der beiden Schulgebäude zu sanieren, so spielt wiederum die Entwicklung der Schülerzahlen eine gewichtige Rolle, zum Beispiel bei der Frage der Ein- oder Zweizügigkeit sowie des daraus resultierenden Raumbedarfs.

Es genügt nicht, die Grundschule großzügig und über den Bedarf hinaus zu sanieren, in der Hoffnung, dass sich dann schon die notwendige Zahl von Grundschülern einstellen wird. Eine zu großzügige Ausführung führt zwangsläufig zu deutlich höheren Investition- und Unterhaltungskosten, die von der Gemeinde zu finanzieren sind.

Daher erscheint es dringend geboten, eine etwa notwendige Sanierung am Bedarf und an den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auszurichten. Deshalb sollte eine denkbare Sanierung des Grundschulgebäudes gründlich untersucht werden, unter anderem unter Berücksichtigung der Frage des Bedarfs und der Frage, ob bestimmte Räumlichkeiten überhaupt vorgeschrieben sind.

Dem Gemeinderat ist nahezulegen, diese Untersuchung durch einen neutralen Architekten oder Gutachter durchführen zu lassen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Der Gemeinderat würde unter keinem Gesichtsverlust leiden. Dies wäre nämlich eine konsequente Anwendung der Sparsamkeits-, Zweckmäßigkeits- und Wirtschaftlichkeitsgrundsätze, die auch in der Gemeindeordnung verankert sind.

Es könnte ja auch sein, dass der neutrale Planer/Gutachter zu demselben Ergebnis gelangt, wie der bisher beauftragte Architekt. Dann wäre die Gemeinde befriedet, und die Interessengemeinschaft müsste den Rückzug antreten.

Offen bliebe allerdings die Frage, welche Vorgehensweise die Richtige ist: Großzügiger und überdimensionierter Ausbau und Sanierung, in der Hoffnung darauf, dass die Schüler dann schon kommen werden. Oder ein Stopp der rückläufigen Einwohner- und Schülerzahlen durch Bereitstellung von attraktiven, preiswerten und erschlossenen Gewerbe- und Wohnbauflächen, wozu auch eine massive Werbung gehört.

Das Argument, die Gemeinde würde Landeszuschüsse verlieren, kann nicht greifen. Es kann nicht und liegt nicht im Interesse des Landes, dass sich seine Gemeinden für nicht notwendige, also nicht benötigte Schulräume verausgaben, möglicherweise verschulden.

Karl-Heinz Schneider

Vöhrenbach

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Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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