Buntes Treiben herrscht auf der Ritterburg des Kindergartens St. Martin, und auch die kleinen Ritter kommen von dort. Fotos: Heimpel Foto: Schwarzwälder-Bote

Umzug: Kinder ziehen mit Musik und bunt verkleidet durchs Städtle / Auch Resi Wiedel ist wieder mit dabei

Das Wetter muss schon in früheren Jahren zur Fasnetzeit sehr unbeständig gewesen sein. Der Text des Narrenmarsches von Kalliwoda lässt dies erahnen: "Ob es regnet, ob es schneit."

Vöhrenbach (isa.) Pünktlich zum Kinderumzug setze das Schneetreiben ein. Doch das kann einen echten Narren nicht davon abhalten, im Häs auf die Straße zu gehen.

Auch am Straßenrand schunkelten die Zuschauer fröhlich zu den Melodien der Stadtkapelle unter der Leitung von Bernd Brugger. Allerdings suchten sich die meisten Zuschauer ein Plätzchen unter den Dächern oder sehr nah an den Hauswänden, um vom eisigen Schneesturm etwas geschützt zu sein.

Die Sublodere-Hansel mitsamt ihrem Narrensamen machten den Anfang des Umzugs, gefolgt von der Stadtkapelle. Es folgte der Hofstaat des Prinzenpaares und immer freundlich winkend und lächelnd das Prinzenpaar selbst. "Buntes Treiben auf der Ritterburg" war das Thema des Kindergartens St. Martin und so machten sich große und kleine Ritter, aber auch viele Burgfräuleins und Hofnarren auf den Umzugsweg von der Schule zum Rathaus.

Nicht nur die Stadtkapelle, sondern auch die "Fidlebacke-Musik" brachte wieder Stimmung ins Städtle. Die Mädchen der Kindergarde waren mit dabei, doch aufgrund der Witterung waren sie warm eingemummt. Die Kinder der Josef Hebting Schule waren mit ihren Lehrern, passend zum Wetter, als Schneemänner unterwegs. Sie boten ein schönes Bild mit selbstgebastelten Körpern aus Styropor und Karottennasen.

Das "Hotel Transsilvanien" hatte sich der KSV zum Thema gemacht: Graf Dracula kam mit seinen vielen Monster-Gästen.

Mit kleinen Tieren folgte die Kinderkrabbelgruppe. Thema der Fasnetgruppe um Sabine Heizmann war die Schließung der Volksbankfilialen und das letzte Bargeld wurde so unter die Leute gebracht. Ihr Motto lautete: "Eine Genossenschaft, die sich selbst abschafft." Auch Ernie und Bert hatten sich unter die Umzugsteilnehmer gemischt.

Den Abschluss bildete die Gruppe um Resi Wiedel, der mit fast 96 Jahren älteste Teilnehmerin des Umzugs.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: