Der Narrensamen darf beim Hemdglunkerumzug selbstverständlich nicht fehlen. Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder-Bote

Hemdglonkerumzug bei milder Witterung

Von Hartmut Ketterer

Vöhrenbach-Hammereisenbach. Mit Narri-Narro-Rufen vom Unterhammer zur Einkehr im Gasthaus Hammer marschierte ein gut aufgelegter Hemdglonkerumzug am Schmutzige Dunschdig durch die Ortsmitte. Von der Pulvermatte setzte sich der Umzug in Bewegung. Voran Dirigentin Bianca Willmann mit den heimischen Musikern, die den Hammricher Narrenmarsch erklingen ließen. Petrus meinte es gut mit den Narren.

Das Thermometer zeigte sogar ein paar Grade über Null und es herrschte kein Gegenwind. Vor einem Jahr am selben Abend hatte die Narrenschar noch ein Schneegestöber über sich ergehen lassen müssen. In der Ortsmitte beim "Waldblick" wurde der Umzug mit Beifall von etlichen Zuschauern, darunter Hermann Demattio, empfangen.

Der hatte am Nachmittag mit seiner Zimmermannsgilde die Regie beim Narrenbaum-Aufstellen. Während die Zimmermänner ihre Muskeln spielen ließen, unterhielt die Bläserjugend. Stolz, aber nur fünf Tage, steht jetzt der schön geschmückte und von Zunftmeisterin Elsbeth Benz gespendete Narrenbaum beim Narrenbrunnen.

Nach einer Runde um den närrischen Platz steuerten die Hemdumzügler und Musiker den "Hammer" an. Noch einmal erklang der Narrenmarsch. Anschließend sorgte Arnold Kaltenbach mit seinem "elektronischen Fräulein" (Keyboard) und seiner Stimme für Live-Unterhaltung. Bis zu später Abendstunde durfte getanzt und geschunkelt werden.

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