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Vöhrenbach Grundversorgung und Gewerbe fördern

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Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer aus Freiburg war zu einem informativen Besuch nach Vöhrenbach gekommen. Bürgermeister Strumberger stellte hier die wichtigsten der aktuellen Projekte vor. Unser Bild zeigt (von links) Robert Strumberger, Bärbel Schäfer sowie die Landtagsabgeordneten Martina Braun und Karl Rombach. Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder Bote

Zu einem informativen Besuch kam Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer aus dem Freiburger Regierungspräsidium nach Vöhrenbach, begleitet von den Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne) und Karl Rombach (CDU).

Vöhrenbach. Nach einem Besuch an der Linachtalsperre gab stand bei dem Besuch eine Gesprächsrunde in der Vöhrenbacher Festhalle auf dem Programm, bei der vor allem Bürgermeister Strumberger die aktuell wichtigsten Themen für Vöhrenbach auflistete.

Überprüfung der Haushalte mit Augenmaß

Bärbel Schäfer machte dabei deutlich, dass es für sie wichtig ist, die aktuellen Entwicklungen in den Städten und Gemeinden nicht nur am Schreibtisch zu verfolgen, sondern sich auch vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Ein ganz wesentliches Thema dabei war die Linachtalsperre, für die Bürgermeister Strumberger einmal mehr eine effektivere Nutzung der Stromerzeugung durch eine mögliche Absenkung des Wasserspiegels forderte.

Hier konnte Bärbel Schäfer eine erste gute Nachricht überbringen. Denn die geforderten 42 Liter Abfluss aus dem See müssen nur dann auch tatsächlich erbracht werden, wenn auch entsprechend Wasser zufließt. Darüber hinaus werde man im Gespräch mit dem Landratsamt die Rahmenbedingungen noch einmal überprüfen.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Umbau des ehemaligen Möbelhauses Hohbach, wofür Strumberger mögliche Zuschüsse ansprach. Hier sagte Bärbel Schäfer die entsprechende Unterstützung des Regierungspräsidiums zu und machte auf zusätzliche Fördermöglichkeiten aufmerksam.

Denn durch das ELR (Entwicklungsprogramm ländlicher Raum) würden nicht nur Wohnungen gefördert sondern auch genauso die Grundversorgung der Gemeinde und Gewerbe. Hier sollte sich die Stadt unbedingt vor Baubeginn, der von den Planern für Frühjahr 2021 terminiert ist, mit dem Regierungspräsidium zusammensetzen, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Daneben merkte der Bürgermeister an, dass die Kommunen nicht zuletzt durch das neue Haushaltsrecht, die sogenannte Doppik, zusätzlich belastet werden, weil die Investitionen, auch wenn sie mit Zuschüssen realisiert werden, in den Folgejahren wieder abgeschrieben werden müssen. Wenn Land und Bund nach diesem Recht wirtschaften müssten, wären sie schon pleite. Gerade auch jetzt in der schwierigen Zeit von Corona sei es nicht einfach, einen genehmigungsfähigen Haushalt zu erstellen.

Hier bemerkte Schäfer, dass man im Regierungspräsidium und den Landkreisämtern das Problem mit dem Haushalt "auf dem Schirm hat".

Die Überprüfung der Haushalte werde "mit Augenmaß erfolgen". Nicht zuletzt sei es das Ziel der Politik, die Kommunen zu unterstützen und Investitionen zu ermöglichen.

Als "richtige Entscheidung" bezeichnete Bärbel Schäfer Sanierung und Umbau der Vöhrenbacher Schule, um den Kindern gute Lernbedingungen zu bieten. Nicht zuletzt werde es ab Oktober erneut Mittel für Schulsanierungen geben.

Bürgermeister Strumberger zeigte sich auch dankbar, weil viele Projekte nur mit entsprechender Unterstützung des Landes möglich sind. Dazu gehören die Sanierung der Krankenhausstraße genauso wie die Wasser-Verbundleitung nach Furtwangen oder die nicht einfache Erschließung des Linachtales. Angesprochen wurde auch die dringend notwendige Sanierung der Hauptstraße durch Hammereisenbach, eine Straße des Landes Baden-Württemberg.

Bevor sich Schäfer zu ihrem nächsten Termin nach St. Georgen aufmachte, überreichte Strumberger einen Durbacher Talsperren-Sekt.

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