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Vöhrenbach Gemeinde ist stolz auf ihre Naturparkschule

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Die Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach ist stolz, dass die Schule nun offiziell das Prädikat Naturparkschule im Südschwarzwald tragen kann. Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stefan Heimpel

Vöhrenbach. "Die Naturparkschulen sind ein 5-Sterne-Projekt!", zeigte sich Bürgermeister Robert Strumberger begeistert, als Landrat Sven Hinterseh der Josef-Hebting-Schule in Vöhrenbach offiziell die Ernennungsurkunde zur Naturparkschule überreichte.

Nach intensiver Vorbereitung über drei Jahre hinweg hatte die Schule nun die Voraussetzungen erfüllt, um vom Naturpark Südschwarzwald den Titel Naturparkschule erhalten zu können. Es sei wichtig, dass die Kinder als die Träger der Zukunft in den Naturpark Südschwarzwald eingebunden werden.

Ziel sei es, den Schwarzwald mit allen Sinnen zu verstehen. Die Kinder im Naturpark wissen noch, dass Kühe nicht lila sind und sie lernen, nachhaltig mit der Natur umzugehen.

Der ausdrückliche Dank von Bürgermeister Strumberger und auch von Schulleiter Tim Lutz galt den Begleitern dieses Projektes: Anfänglich war dies Stefany Lambotte, die nun diese Aufgabe an Andrea Pietrek und Claudia Filbert weitergegeben hatte. Andrea Pietrek betonte, dass der Schwarzwald ein Lebensraum von besonderer Qualität sei: Natur und Kultur, Tradition und Moderne verbinden sich hier.

Ziel der Naturparkschulen sei es, ganz gezielt außerschulische Partner einzubinden. Dazu gehören Vereine, Betriebe, Fachleute und andere Privatpersonen. Die Begleiter haben dann die Aufgabe, dies alles zu koordinieren.

Aus eigener Erfahrung von vielen Besuchern auf ihrem Bauernhof wisse sie, so Andrea Pietrek, dass das Wissen um die Natur, die vier Jahreszeiten und vieles mehr im Allgemeinen sehr gering sei. Hier erhalten die Kinder durch die Projekte der Naturparkschule neue Erkenntnisse und haben gleichzeitig viel Spaß. Dabei habe sie bereits mehrfach feststellen können, dass dieses Wissen der Kinder dann wieder erfolgreich an die Eltern weitergegeben wird.

Inzwischen sind es acht Module zu verschiedenen Themen, die ausgearbeitet wurden. Ganz neu seien die Module Bauernhof, Abwasser und Kläranlage sowie Heimatgeschichte. Nach einem Lied der Schüler über den Herbst stellten sie selbst in einer interessanten Präsentation die verschiedenen Projekte vor und wie sie sie in den vergangenen Monaten erlebt haben. Ganz wichtig für die Kinder ist unter anderem die Ausstattung mit ihrer Entdecker-Weste.

Sie waren als Detektiv im Uhrenmuseum, erlebten den Wald oder die kleinsten Lebewesen im Bach und Teich. "Und jeder hatte hier gute Laune", so die Begeisterung eines der Kinder.

Landrat Sven Hinterseh konnte überreichte die Urkunde und die Wandtafel an die Schule.

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