Im Vöhrenbacher Freibad sind Sanierungsarbeiten geplant. Dafür gibt es eine Millionen-Förderung. (Archivfoto) Foto: Förderverein Schwimmi

Ein satter Landeszuschuss für die Modernisierung und die energetische Sanierung des Vöhrenbacher Freibads kommt aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm.

Um den lokalen Tourismus zu fördern und attraktiver zu machen, stellt das Land im Tourismusinfrastrukturprogramm rund 1,7 Millionen Euro für die Modernisierung und die energetische Sanierung des Freibads Schwimmi in Vöhrenbach bereit. Das hat das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am Mittwoch, 25. Februar, in Stuttgart mitgeteilt. Ziel der Programmförderung ist es, das Tourismusangebot in Baden-Württemberg zu stärken.

 

Martina Braun (Grüne) setzt sich als Wahlkreisabgeordnete seit Jahren für die Modernisierung des Freibads Schwimmi ein und sie weiß um seine Bedeutung für die Stadt Vöhrenbach und die Region: „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Landeszuschuss für das städtische Freibad Schwimmi. Denn das Schwimmi ist nicht nur ein Ort der Erholung und Freizeitgestaltung, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung und Anziehungspunkt für Touristen“, wird die Abgeordnete in einer Pressemitteilung zitiert. Es sei entscheidend, solche Einrichtungen im ländlichen Raum zu erhalten und zu modernisieren, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und ihnen, den Familien und Kindern aber auch den Touristen weiterhin eine moderne und sichere Badeanlage bieten zu können.

Martina Brauen: wertvolle Planungssicherheit

„Nach der bereits im Jahr 2024 erfolgten Förderung des Bundes in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro und mit dieser Landesförderung in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro erhält die Stadt Vöhrenbach weitere wertvolle Planungssicherheit bei der Umsetzung ihres wichtigen touristischen Infrastrukturprojekts“, so Braun weiter.

Neben der Errichtung neuer Vorhaben im Tourismusbereich geht es auch um die Sanierung und Modernisierung bestehender Einrichtungen und Strukturen. Insgesamt stellt das Land knapp 15 Millionen Euro aus dem diesjährigen Tourismusinfrastrukturprogramm für 38 kommunale Vorhaben in ganz Baden-Württemberg bereit. Der Tourismus sei ein Eckpfeiler krisenstabiler ländlicher Räume und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine moderne Infrastruktur sei essenziell für die Tourismusentwicklung und komme auch den Einheimischen zugute, so Braun. „Besonders die Qualität touristischer Angebote wird für Reisende immer entscheidender – sie erwarten nicht nur Natur und Kultur, sondern auch zeitgemäße und gut ausgestattete Einrichtungen.“