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Vöhrenbach So könnte das Rathaus aussehen

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Für den barrierefreien Zugang zu allen Etagen des Rathauses plant Architekt Martin Reiber auf der Rückseite des Rathauses einen Außen-Aufzug. Theoretisch wäre auch noch ein direkter Zugang zu diesem Aufzug von außen möglich. Visualisierung: Reiber Foto: Schwarzwälder Bote

Angegangen wird nun die Sanierung des Vöhrenbacher Rathauses. Im Rahmen der Stadtsanierung rechnet man mit einer Förderung von etwa 50 Prozent. Diese Chance sollte man nach den Worten von Bürgermeister Strumberger nutzen.

Vöhrenbach. Die geplante Sanierung wird allerdings deutlich teurer als ursprünglich geplant, unter anderem durch einen behindertengerechten Zugang zum ganzen Haus etwa mit einem Aufzug. Deshalb wurde bereits ein Antrag auf eine Erhöhung des Förderrahmens für die Stadtsanierung III gestellt. Die Gesamtkosten werden mit etwa 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Für das kommende Jahr eingeplant sind nun 50 000 Euro für die Planungen bis zum Bauantrag.

In der Sitzung des Gemeinderates stellte Architekt Martin Reiber die Pläne im Detail vor. Der Umbau im Rathaus betrifft vor allem das Erdgeschoss. Dazu kommen verschiedene Sanierungen wie eine energetische Sanierung im ganzen Haus und ein behindertengerechter Zugang zu allen Etagen bis zum Bürgersaal im Dachgeschoss.

Auch ein zweiter Rettungsweg muss eingeplant werden. Nach verschiedenen geprüften Vorschlägen entschied sich Martin Reiber nun für einen barrierefreien Zugang im Erdgeschoss auf der Seite in Richtung ehemaliges Postgebäude. Über diesen Eingang kommen Besucher mit Handicap direkt ins Bürgerbüro. Dieses wurde nun von der Seite links vom Haupteingang auf die rechte Seite verlegt und, unter anderem durch die Entfernung einer Wand, wesentlich großzügiger gestaltet.

Ansonsten findet man im Erdgeschoss verschiedene Funktionsräume wie die EDV, Lager oder die Registratur. Erhalten bleibt das behindertengerechte WC im Erdgeschoss. Über den Flur erreicht man vom Bürgerbüro aus den Aufzug, der hinter dem Rathaus auf der Außenseite errichtet werden soll. Ein Aufzug innerhalb des Gebäudes würde größere Probleme mit sich bringen und werde wohl auch teurer. Per Aufzug erreicht man auch die drei Obergeschosse.

Allerdings führt der Ausgang des Aufzugs jeweils direkt in Funktionsräume: Im ersten Obergeschoss landet man im Sekretariat, im zweiten direkt bei der Stadtkasse und im Dachgeschoss im Bürgersaal. Eine Nutzung dieses Aufzugs wird daher nur mit Voranmeldung möglich sein.

Auf Anfrage aus dem Gemeinderat wurde unter anderem deutlich, dass ein behindertengerechter Zugang, also auch der Aufzug für insgesamt 340 000 Euro, bereits eine Voraussetzung ist, um Fördermittel zu erhalten. Mit Blick auf die kritische Finanzlage der Stadt wurde aber auch deutlich, dass diese Pläne damit noch nicht festgeschrieben sind. Die Maßnahme kann noch jederzeit abgebrochen werden. Die Erhöhung des Förderrahmens will der Gemeinderat auf jeden Fall beantragen.

Für den Umbau des Erdgeschosses kalkuliert Architekt Reiber etwa 500 000 Euro. Für die Sanierungen in den oberen Geschossen einschließlich Fenster, Beleuchtung und zweitem Fluchtweg sind es etwa 470 000 Euro. Die Fassadensanierung wird mit etwa 90 000 Euro veranschlagt.

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