Offiziell in Betrieb genommen wird von den beiden Bürgermeistern Strumberger und Herdner die neue Notwasserversorgung für die Stadt Vöhrenbach mit Wasser aus Furtwangen. Unser Bild zeigt im Vordergrund die Verantwortlichen (von links) Michael Dold (Geschäftsführer der Aquavilla), Dominik Bordt (Bit-Ingenieure AG), die Landtagsabgeordnete Martina Braun, Bürgermeister Josef Herdner Furtwangen und Bürgermeister Robert Strumberger Vöhrenbach. Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder Bote

Start: Notversorgung geht in Betrieb

Vöhrenbach/Furtwangen (sh). Ein wichtiger Schritt zur Sicherheit der Wasserversorgung für die Stadt Vöhrenbach konnte nun endgültig abgeschlossen werden: Die Notwasserversorgung, über die Vöhrenbach bei Engpässen mit Wasser aus Furtwangen zusätzlich versorgt werden kann, wurde offiziell in Betrieb genommen. Dies wurde von allen Seiten als ein Meilenstein bezeichnet.

Am Musikpavillon im Stadtpark trafen sich Vertreter der Verwaltungen und Gemeinderäte sowohl aus Vöhrenbach als auch aus Furtwangen, Vertreter von Aquavilla, Landratsamt, Ingenieurbüro, Regierungspräsidium und EGT. Neben seinem Amtskollegen Josef Herdner aus Furtwangen konnte Bürgermeister Robert Strumberger bei diesem Anlass auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Martina Braun aus Linach zusammen mit ihrem Kollegen Hans-Peter Behrens, MdL, begrüßen.

Wie wichtig auch hierzulande das wertvolle Gut und Lebensmittel Wasser ist, hätten nach seinen Worten gerade die letzten trockenen Jahre deutlich gemacht. Wenn man den Wasserhahn aufdrehe, müsse inzwischen nicht mehr unbedingt tatsächlich Wasser fließen. 2017 wurde dies allen Verantwortlichen mit der Trockenheit vor Augen geführt, Gemeinderat und Bürgermeister hätten sich damals schon große Sorgen gemacht. Bereits im Jahr darauf war es ein wesentliches Thema, unter anderem die Quellen zu ertüchtigen, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Vor allem aber gab es aus Furtwangen von Bürgermeister Josef Herdner im Rahmen der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit die Zusage "zu helfen, wenn es klemmt". Es wurden sogar schon Pläne für eine kurzfristige Notversorgung mit Schlauch-Leitungen entlang der Leitplanke an der Landstraße in Erwägung gezogen.

Doch man habe in jenem Jahr noch einmal Glück gehabt und konnte darauf verzichten. Im Folgejahr entschied man sich dann für eine Dauerlösung über den Bahndamm. Auch eine entsprechende Förderung wurde zugesagt. Das bringe der Bevölkerung künftig große Versorgungssicherheit.

Sein Dank galt allen Beteiligten allen voran der Stadt Furtwangen, aber besonders auch der EGT für das partnerschaftliche Miteinander und die Genehmigung im Schutzstreifen der Gasleitung zu bauen. Auch Bürgermeister Herdner hält diese Notwasserleitung für eine gute Entscheidung. Dabei habe es nicht zuletzt auch im Furtwanger Gemeinderat Diskussionen gegeben, ob sich die Stadt dies aufgrund ihrer Wasserreserven leisten könne. Nicht zuletzt die Landtagsabgeordnete Martina Braun machte deutlich, wie wichtig das Wasser sei, was sie selbst als Bäuerin gerade in den vergangenen drei Jahren deutlich habe erleben müssen. Sie begrüße daher diesen Bau.

Ganz besonders lobte sie in diesem Zusammenhang die Weitsicht der Gemeinden, 2002 die Aquavilla als gemeinsamen Wasserversorger zu gründen.

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