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Vöhrenbach Bienenlehrpfad bald in Furtwangen

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Die Vorsitzende des Imkervereins Bregtal, Ute Schwer (links), freut sich auf die Zusammenarbeit mit Felix Hollerbach von der Hochschule Furtwangen und Stefanie Lambotte von den Furtwanger Naturparkschulen. Foto: Larhzal Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Ramona Larhzal

In Furtwangen soll es bald einen Bienenlehrpfad geben. Das wurde bei der Hauptversammlung des Imkervereins Bregtal bekannt gegeben.

Vöhrenbach-Langenbach. "Es geht voran", sagte die Vorsitzende des Vereins, Ute Schwer, bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hirschen in Langenbach. Vor allem das Projekt in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen University (HFU), den Naturparkschulen, dem Verein Bauerngarten- und Wildkräuterland Baden und dem Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg sei eine "ganz tolle Sache".

Unter dem Namen "Honeyversity", kümmert sich Felix Hollerbach vom Referat für nachhaltige Entwicklung der HFU in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein derzeit um drei Bienenvölker, die hinter der Hochschule angesiedelt wurden. "Dort wollen wir im Frühjahr einen offenen Bildungsraum entstehen lassen", erzählte er. Eine Kräuter- und Blumenwiese entlang des Baches soll den fleißigen Tierchen die nötige Umgebung bieten. Außerdem wird ein Bienenlehrpfad entlang dieser Fläche aufgebaut, der Interessierten zahlreiche Informationen rund um die Biene bietet. Auch Gemeinschaftsgärten sind geplant.

"Diese blühende Fläche soll nicht nur Studenten ansprechen, sondern für alle Bürger zugänglich sein", so Hollerbach. Die Biologin und Umweltpädagogin Stefanie Lambotte, die sich um die Furtwanger Naturparkschulen kümmert, wird auf dem Bienenlehrpfad Projekte für Schulklassen anbieten. "Die außerschulischen Partner spielen in unserem alljährlichen Programm eine große Rolle. Mit ihnen gemeinsam können wir den Kindern ein ansprechendes Programm anbieten. So macht Lernen Spaß", erläuterte sie ihre Arbeit.

Frank Rimbrecht kümmert sich um den Aufbau des Bienenlehrpfades. Im Jahresbericht 2015 berichtete der Schriftführer Christian Petsch über das äußerst erfolgreiche Honigjahr. Der lange Sommer ohne Regen bescherte den Imkern eine sehr gute Waldhonigbeute. Probleme bekamen sie erst nach dem milden Herbst und während des ebenso milden Winters. Die Behandlung der Bienen war dadurch sehr schwierig. Hierfür brauche es zehn bis 14 Tage Minustemperaturen, damit die Bienen im Bienenstock bleiben und brutfrei seien. "Ein weiteres Problem waren die vielen Wanderimker im vergangenen Jahr", sagte Kassier Frank Gehring in seinem Bericht über die Faulbrut. Rohrbach, Schönenbach und Teile von Linach wurden als Sperrbezirke ausgeschrieben, da dort Fälle dieser bakterielle Brutkrankheit der Honigbiene auftraten.

Albert und Tobias Dold wurden für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt und werden die bronzene Ehrennadel erhalten.

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Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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