Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Vöhrenbach Besonderes Symbol des Friedens

Von
Die letzte Tagesetappe in Richtung Furtwangen startet. Fotos: Heimpel Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhrenbach und Furtwangen waren am Pfingstmontag Etappenstationen eines Staffellaufs. Der Lauf unter dem Motto "Frieden geht" war in Oberndorf gestartet und richtet sich gegen Rüstungsexporte wie die des Waffenherstellers Heckler & Koch.

Vöhrenbach/Furtwangen. Insgesamt sind es 13 Tages-Etappen, bis der Lauf am 2. Juni in Berlin eintrifft und mit einer großen Abschlusskundgebung und Demonstration endet. Jede Tages-Etappe ist wieder in mehrere kleinere Etappen eingeteilt, wobei jeweils unterschiedliche Laufrhythmen vorgegeben sind. Die eine Strecke wird gegangen, eine andere wird gejoggt und andere wiederum werden als Marathonlauf absolviert.

Von Villingen her kommend führte die fünfte Etappe am Pfingstmontag im Gehen von Pfaffenweiler zum Bruderkirchle in Vöhrenbach. Dabei war auf dieser Strecke die Resonanz mit etwa 40 Gehern wesentlich größer als erwartet und angemeldet. Zahlreiche Zuschauer hießen die Geher am Bruderkirchle willkommen. Dort konnten sie sich nach dem Marsch stärken und den Staffelstab an das nächste Team weitergeben, das weiter nach Furtwangen zum Marktplatz joggte.

Unter den Marschierern von Pfaffenweiler nach Vöhrenbach war auch Christa Lörcher, die wesentlich an der Organisation dieser Veranstaltung beteiligt war. Lörcher wies die Teilnehmer am Bruderkirchle unter anderem auch auf das Bild im Eingangsbereich hin, das von den ehemaligen französischen Kriegsgefangenen als Dank für ihre gute Behandlung während ihrer Gefangenschaft in Vöhrenbach gestiftet worden war und damit ein ganz besonderes Symbol für Frieden und Völkerverständigung sei.

Ein Gruß der ganzen Stadt überbrachte auch Bürgermeister-Stellvertreter Albert Schwörer und zeigte sich beeindruckt von diesem Engagement für den Frieden. Pfarrer Lutz Bauer von der evangelischen Kirchengemeinde bezeichnete den Frieden als "Waffe des Christenmenschen", den man ganz aktiv fördern müsste. Pfarrer Martin Schäuble von der katholischen Kirchengemeinde bezog sich besonders auf das Pfingstfest und den Heiligen Geist, der vor allem auch ein Geist des Friedens sei und durch die (Friedens-)Taube symbolisiert werde.

Pünktlich startete dann die nächste Etappe mit einer kleinen Jogger-Gruppe Richtung Furtwangen zum Marktplatz. Im Naturfreundehaus Brend ließen die Teilnehmer – wie auch der große Begleit-Tross – den ersten Staffel-Tag ausklingen. In aller Frühe ging es am nächsten Morgen wieder weiter: Gestartet wurde auf dem Marktplatz beim Rathaus, der erste Teilabschnitt führte im Gehen zur Kalten Herberge. Von hier ging es weiter für eine Jogger-Gruppe zum Thurner. Ziel dieses zweiten Tages war dann Lahr.

 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.