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Vöhrenbach Bau der Wasserleitung kann beginnen

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Hier unter diesem Quellschacht im Katzensteig befindet sich Furtwangens größter Schatz: kristallklares Grundwasser in großen Mengen. Furtwangen hat davon so viel, dass man es in Notzeiten auch nach Vöhrenbach liefern kann. Foto: Liebau Foto: Schwarzwälder Bote

Vergeben wurden die Arbeiten für die neue Verbundleitung der Wasserversorgung nach Furtwangen.

Vöhrenbach. Wie bereits berichtet, ist es der Sinn dieser Verbundleitung, dass notfalls, also bei starker Trockenheit und daher Wassermangel in Vöhrenbach, die Vöhrenbacher Wasserversorgung durch Wasser aus Furtwangen unterstützt werden kann. Möglich ist eine solche Unterstützung allerdings nur, wie in einem entsprechenden Vertrag formuliert wurde, wenn die Wasserversorgung in Furtwangen noch genügend Reserven aufweist. Der Anschluss erfolgt über die Bahntrasse an das Ende der Furtwanger Leitung im Schönenbacher Tal.

Die Maßnahme wurde schon ausführlich im Gemeinderat beraten und beschlossen. Für die Erd- und Verlegearbeiten wurden nun von 16 Unternehmen Angebote angefordert. drei Firmen haben hier ein Angebot abgegeben.

Das erste Angebot lag bei 607 000 Euro, das 2. bei 617 000 Euro, das 3. deutlich höher bei 826 000 Euro jeweils netto. Die Verwaltung schlug nun aber vor, den Zuschlag an den zweiten Bieter zu vergeben. Während sein Haupt-Angebot knapp höher lag als beim ersten Bieter, hat die Firma Behringer noch ein Nebenangebot abgegeben, nach der die komplette Leistung mit einer Pauschalsumme von 446 000 Euro abgerechnet würde.

Die Gemeindeprüfungsanstalt rät den Gemeinden, solche Pauschalangebote nicht anzunehmen. Die große Differenz von 170 000 Euro zum Hauptangebot scheine nur schwer zu begründen. Für die Annahme dieses Angebots jedoch spricht aus Sicht der Ingenieure und der Stadtverwaltung die Tatsache, dass die Firma "Bit-Ingenieure" mit dem Anbieter schon mehrfach pauschal abgerechnet habe und es niemals Probleme gegeben hätte.

Weiterhin begründet der Bieter das günstige Pauschalangebot mit der Tatsache, dass die Firma gleichzeitig in Furtwangen und auf der Kläranlage Hammereisenbach zwei Baustellen in unmittelbarer Nähe unterhalte und sich damit Synergie-Effekte ergäben, da Personal und Material optimal auf die jeweilige Baustelle ausgerichtet werden könnten.

Ingenieur Dominik Bordt von der Bit-Ingenieure AG machte deutlich, dass man für diesen Preis sicherlich auch bauen könne. Vor drei Jahren, vor der Hochkonjunktur im Baugewerbe, hätte man sicher auch Angebote in dieser Höhe erhalten, meint dieser.

Da in dem Angebot auch bereits die Verlegung der Leerrohre für den Zweckverband Breitband in Höhe von 76 000 Euro vorgesehen sind, liege der Anteil für die Wasserleitung bei 370 000 Euro netto gegenüber 550 000 Euro beim günstigsten Bieter im Hauptangebot.

Albert Schwörer (BWV) bezeichnete diese Möglichkeit und die Beurteilung dieses Angebots als einen Glücksfall für die Stadt, wobei der planende Ingenieur Dominik Bordt die Möglichkeiten sicher genau abschätzen könne. Nicht zuletzt, so Bürgermeister Strumberger, bedeute diese Reduktion auch wieder einen gewissen Puffer für den städtischen Haushalt. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag der Verwaltung zu.

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