Von 191 Beobachtungsplätzen wurdeb 6496 Vögel in 50 verschiedenen Arten an den Nabu gemeldet.
Bei der bundesweit durchgeführten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ haben sich am zweiten Januarwochenende auch 250 Vogelfreunde aus dem Zollernalbkreis an der einstündigen Vogelzählung beteiligt und von 191 Beobachtungsplätzen 6496 Vögel in 50 verschiedenen Arten an den Nabu nach Berlin gemeldet.
Unangefochtener Spitzenreiter in unserem Landkreis ist dabei einmal mehr der Haussperling, im Volksmund meist Spatz genannt, vor unserer häufigsten Meisenart, der Kohlmeise. Danach folgen die Blaumeise sowie die Amsel und der Feldsperling auf Platz fünf.
Aus der Familie der Meisen konnten während der Zähltage neben den bekannten Kohl- und Blaumeisen an so mancher heimischen Futterstelle auch Schwanz-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeisen sowie auch einige Weidenmeisen beobachtet werden.
Viele Buntspechte
Mit einer deutlichen Zunahme gegenüber dem Vorjahr wurden kreisweit zudem 130 Buntspechte gezählt, die angelockt von fettreichen Meisenknödeln in vielen Gärten auftauchten und damit im Vogelranking auf den 13. Platz gelangten.
Sehr erfreulich ist das Ergebnis für die nur einen Platz dahinter folgende Goldammer, die noch vor wenigen Jahren in Deutschland auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten stand. Aus dem Zollernalbkreis wurden 122 Exemplare gemeldet, was eine deutliche Zunahme um mehr als 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet und damit alle Vogelfreunde auf eine weitere Bestandserholung dieses früher weit verbreiteten Feldvogels hoffen lässt.
Die signifikante Zunahme der beobachteten Stare in unserem Kreis zeigt, dass sich infolge der Klimaerwärmung auch das Zugverhalten bei so manchen Arten ändert und immer mehr Zugvögel den Winter über in unseren Gefilden bleiben.
Auch dem Rotkehlchen scheint es bei uns zu gefallen und so wurden mit 194 gemeldeten Sichtungen deutlich mehr der Singvögel gezählt.