Die Expressguthalle am Schwenninger Bahnhof ist gut gefüllt – bereits um 14 Uhr müssen die Einkäufer draußen warten, um durch die Klamotten zu stöbern. Foto: Schölzel

Von 14 bis 20 Uhr am Mittwochnachmittag verwandelte sich die Schwenninger Expressguthalle in einen Klamotten-Laden mit Club-Atmosphäre. Bei einem „Vintage Pop-Up-Event“ der Balinger Firma Lumpenbande konnten Kleidungsfans ausgefallene Second-Hand-Ware shoppen.

Pünktlich 14 Uhr wird vor der Expressguthalle in Schwenningen Schlange gestanden.

 

Der Grund? Die „Lumpenbande“ hat am Mittwoch von 14 bis 20 Uhr mit ihren Vintage-Klamotten Einzug gehalten – denn schließlich liegt das nachhaltige Einkaufen von Klamotten derzeit voll im Trend, sollte man „Lumpenbande“-Gründer Micha Decker Glauben schenken.

Johanna und Luca von dem Vintage-Unternehmen kontrollierten fleißig den Einlass, denn die Halle war zum bersten voll – mit bis zu 150 Menschen, wie Luca schätzte.

„Mal was neues ausprobieren“

Doch über den Andrang freute sich das Team: „Wir können uns nicht beklagen“, wie Luca auf Anfrage mitteilte.

In der Halle wurde währenddessen fleißig gestöbert und anprobiert. Besonders beliebt seien Second-Hand-Klamotten, von bekannten Marken, „also Nike, Adidas oder Puma“, erklärte Johanna.

Aber auch Klamotten ohne teures Label gingen über die Ladentheke: So zum Beispiel bei der 19-Jährigen Jasmin. „Ich habe mich bisher noch gar nicht mit Vintage-Klamotten befasst“, erzählte sie im Gespräch. „Deshalb bin ich heute hier. Um mal etwas neues auszuprobieren und mich neu zu entdecken. Am liebsten hätte ich einen neuen Pullover, jetzt wo es kalt wird“, lächelte sie und stöberte weiter durch die Unmengen an Second-Hand-Kleidung.