Die Kinder der St. Konrad-Kindertagesstätte trainieren derzeit auf dem Hubenloch fleißig für den Villinger Stadtlauf. Foto: Birgit Heinig

Etwas Großes vorgenommen haben sich die Kinder der Kindertagesstätte St. Konrad: Sie wollen am Sonntag, 21. Juli, am Villinger Stadtlauf teilnehmen. Und dafür trainieren sie gerade fleißig.

Der Gemeinschaftscharakter des Stadtlaufes und natürlich der gute Zweck, für den man sich sportlich betätigt, führten schon im vergangenen Jahr dazu, dass sich St. Konrads-Kinder und deren Erzieherinnen sowie Eltern auf den innerstädtischen Rundkurs begaben.

 

50 kleine und große Läuferinnen und Läufer waren es 2023. Am Ende stand fest: „Das machen wir 2024 wieder“.

Erzieherin und Projektleiterin Gabriele Unverhau holte sich wieder Kolleginnen an die Seite, darunter auch Sabine Hammann-Bomperola und Heidrun Bruno, und arbeitete einen Trainingsplan für die Kleinen aus.

Auf der Sportanlage Hubenloch kamen die Laufschuhe nun schon zum wiederholten Male zum Einsatz. Am Montag schien dazu die Sonne, doch das Training findet auch bei verhangenem Himmel statt.

Erst ein gemeinsames Lied

Nach Aufwärmbewegung zu einem gemeinsamen Lied liefen die Drei- bis Sechsjährigen diesmal sechs Runden à 333 Meter. Die einen stürmten voraus, andere gingen es etwas gemütlicher an. „Gehen ist natürlich auch erlaubt, Hauptsache durchhalten“, sagt Gabriele Unverhau und lächelt.

Schlachtruf „Kon – rad“

Als zusätzliche Motivation erscholl auf dem Hubenloch hier und da der Schlachtruf „Kon – rad“ und am Tag des Stadtlaufes sorgen die im vergangenen Jahr vom Lions-Club Villingen-Mitte spendierten Trikots, da ist sich die Trainerin sicher, für ein Gemeinschaftsgefühl, das den Teilnehmern der St. Konrad-Kita – Gabriele Unverhau rechnet mit rund 80 – Flügel verleihen wird.

Kurs erkunden

Bis dahin werde man allerdings noch einige Male trainieren und kurz zuvor dann auch den zweieinhalb Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt erkunden, damit beim Stadtlauf selbst alles klappt. „Die Kinder haben große Lust auf den Lauf und geben schon beim Training immer alles“, sagt Heidrun Bruno.

Ein paar kräftige Schlucke aus der Wasserflasche und schon geht es zur Bestätigung wieder auf die Aschenbahn zur nächsten Runde. Schließlich heißt es Ausdauer zu schaffen für den Benefizlauf in drei Wochen.