Villingendorf sieht in dem Gemeinschaftsprojekt eine Chance
Villingendorf (ls). Nach Zimmern und Bösingen hat nun auch der Villingendorfer Gemeinderat dem geplanten Gemeinschaftsprojekt einer Werkrealschule (10. Klasse) in Villingendorf zugestimmt.
Mithilfe der beiden Nachbargemeinden kann die vorgeschriebene Anzahl von 16 Schülern erreicht werden; bis Ende Februar soll der entsprechende Antrag gestellt werden. Schulleiter Rainer Kropp-Kurta betonte, man sei sich bewusst, Leistung bringen zu müssen und wies die zusätzliche zehnte Klasse als qualitativ hochwertiges Angebot aus. Die Zukunft der Werkrealschule sieht er für vier bis fünf Jahre gesichert: Unter anderem sollen bei Bedarf auch Lehrer aus Bösingen und Zimmern als Fachkräfte nach Villingendorf versetzt werden können.
Bürgermeister Karl-Heinz Bucher wies die Werkrealschule als adäquate, zielweisende Einrichtung aus, welche den Schulstandort der drei Gemeinden zumindest mittelfristig sichern kann. Auch der Gemeinderat erkannte die zehnte Klasse ohne Ausnahme als zur Zeit beste Lösung an.
Am 13. Februar veranstaltet die Schule eine umfassende Informationsveranstaltung, im Zuge derer auch das künftige Klassenzimmer sowie die übrigen Fachräume besichtigt werden können.