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Villingendorf Werben um junge Frauen: statt Kraft zählt Köpfchen

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Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektro-Industrie werden in einem Truck aufgezeigt. Foto: Zühlsdorff Foto: Schwarzwälder Bote

Villingendorf. Bundesweit informieren zehn Trucks über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektro-Industrie. Dabei steht der Spaß am Selbererleben im Vordergrund. So unlängst für die Klassenstufen 7, 9 und 10 der Werkrealschule Villingendorf.

Die Auflieger eines solchen Trucks bestehen aus zwei Etagen, so dass stets alle Schüler einer gesamten Klassenstufe gleichzeitig aktiv sein können. In der unteren Ebene erwarten die Jugendlichen Experimentierstationen, an denen die Faszination Technik greif- und erlebbar wird: eigenständig eine CNC-Maschine programmieren und damit ein Werkstück fräsen, einen Aufzug steuern oder mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten bringen. Begleitet werden die Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinformationen auf Tablets.

Auf der zweiten Fahrzeugebene ist Platz für tiefergehenden Berufskundeunterricht. Über einen knapp zwei Qua­dratmeter großen Multitouchtable können bis zu sechs Besucher gleichzeitig Arbeitsplätze und Berufe der Metall- und Elektro-Industrie erkunden und virtuell selbst am Bau eines Autos mitwirken. Dabei stehen berufstypische und interaktive Aufgabenstellungen im Vordergrund.

Duale Berufsausbildung

Ein Beraterteam begleitet die Schulklassen während ihres Besuchs im Info-Truck. 90 Minuten dauert der handlungsorientierte Durchgang für jede Klassenstufe. Immer wieder betonten die beiden Berater, Helmut Krettek und Valentin Drayer, dass die Metall- und Elektroindustrie auch jungen Frauen beste Ausbildungsmöglichkeiten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf biete. Denn statt Kraft zähle heute Köpfchen.

Elektronisch gesteuerte Fertigungsmaschinen erleichtern dort die Arbeit, wo man früher hart zupacken musste. Gefragt seien vielmehr "Social Skills": Teamfähigkeit, Intelligenz, Ausdauer, Präzision und Verantwortungsbewusstsein. Dazu sagte Drayer: "Frauen können im Bereich Technik nicht nur mithalten, sondern sind häufig sogar besser als ihre männlichen Kollegen." Krettek und Drayer warben zudem für das System der dualen Berufsausbildung. Diese sei ein Erfolgsmodell und Markenzeichen Deutschlands. Mit ihrer Kombination aus Lernen im Betrieb und Berufsschule biete sie den perfekten Einstieg ins Arbeitsleben.

Die Metall- und Elektro-Unternehmen seien zunehmend auf eine ausgewogene Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter bedacht. Über flexible Arbeitszeiten ermögliche man den jungen Leuten die Verbindung von Beruf und Privatleben. Das Engagement der Betriebe reiche von sportlichen Angeboten, die Einrichtung betriebseigener Kindertagesstätten bis hin zu individuellen Lösungen. "Nur zufriedene Mitarbeiter können ihr ganzes Potenzial auch am Arbeitsplatz abrufen", betonte Krettek.

Bei der Ausbildungsmesse "Regionales Berufsforum" präsentieren sich heute, Donnerstag, von 15 bis 17 Uhr 50 Unternehmen aus der Region in der Werkrealschule in Villingendorf.

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