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Villingendorf Klimawandel ist bereits spürbar

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885 Festmeter Holz sind im laufenden Jahr in Villingendorf geschlagen worden. Symbolfoto: pixabay Foto: Schwarzwälder-Bote

Villingendorf. Die schwarze Null erziele die Villingendorfer Forstwirtschaft, wie schon in der Vergangenheit, auch im laufenden Jahr, berichtete Frauke Kleemann vom Forstamt Rottweil. Über die Hintergründe schwieg sie sich allerdings aus. Der sonst im Gemeinderat Villingendorf übliche Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Holzmarkt, im Zusammenhang mit den örtlichen und klimatischen Gegebenheiten, fehlte.

Ausführlich berichtete Kleemann hingegen vom Verfahren zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Kartellamt – das in der Waldwirtschaft mangelnden Wettbewerb moniert hatte – und den sich nun daraus ergebenden möglichen Folgen. Revierleiter Olaf Berthold erläuterte indes wie gewohnt die erfolgten Maßnahmen. Bislang wurden im laufenden Jahr 885 Festmeter Holz geschlagen. Somit sei man dem Planansatz von 900 Festmeter recht nah. Davon unterliegen etwa 80 Prozent dem planmäßigen Vollzug, während 20 Prozent des Einschlags aufgrund der "zufälligen Nutzung" notwendig geworden waren.

War die zufällige Nutzung bislang vor allem dem Borkenkäfer und Sturmschäden geschuldet, fallen nun zunehmend Dürreschäden ins Gewicht, sagte Berthold. "Der Klimawandel kommt nicht, er ist bereits da". Der Tanne werde die Belastbarkeit zwar zugetraut, aber auch sie stehe merklich "unter Stress" und zeige Dürreschäden.

Neben der Holzernte nehmen auch die Bestandspflege und Neukulturen viel Zeit in Anspruch. Sehr erfolgreich nannte der Revierleiter die Maßnahmen in einer Waldhanglage, die als Verkehrssicherheitsmaßnahme ausgeführt wurden. Den Plan von 900 Festmetern wird im kommenden Jahr um 200 unterschritten. Zwar sehe der Zehnjahresplan einen Einschlag von 9000 Festmeter vor, mithin den jährlichen Vollzug von 900 Festmeter, aber im kommenden Jahr stehe die Schonung des Waldes im Vordergrund, erläuterte Kämmerer Michael Hartmann gegenüber unserer Zeitung. Die übliche Einschlagquote weiche vermehrten Kulturmaßnahmen.

 
 

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