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Villingendorf Baubeginn für das Jahrhundertprojekt

Von
Bürgermeister Marcus Türk (Mitte), CDU-Landtagsabgeordneter Stefan Teufel (Zweiter von links), Architekt Wolfgang Teuchert (Dritter von rechts), Schulleiter Rainer Kropp-Kurta (Zweiter von rechts) und Klaus Seifried (rechts), Vorsitzender des Sportvereins Villingendorf, beim Spatenstich Foto: Beyer Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem Spatenstich haben am Montag die Bauarbeiten für die neue Mehrzweckhalle in Villingendorf begonnen.

Villingendorf. Es nieselt ein wenig, einzelne Regenschirme werden aufgespannt. Doch das kann die Aufbruchstimmung nicht trüben: "Heute ist es endlich soweit. Wir haben uns hier versammelt, um den Baubeginn unseres Jahrhundertprojektes zu zelebrieren", beginnt Bürgermeister Marcus Türk seine Rede.

Bevor die anwesenden Würdenträger zu den Spaten greifen, dankt Türk seiner Verwaltung, den Mitarbeitern des Landratsamtes, seinem Amtsvorgänger Karl-Heinz Bucher, dem Architekturbüro Koczor Teuchert Lünz (KTL), den Mitgliedern des Gemeinderates, den Mitgliedern des Hallenausschusses und dem Sportverein.

"Den Jackpot des Landes geknackt"

Angesichts von Baukosten von 9,5 Millionen Euro erklärt Türk auch seine Dankbarkeit für die verschiedenen Zuschüsse, die sich auf 2,43 Millionen Euro summieren. "Es ist uns gelungen, gemeinsam den Jackpot des Landes zu knacken", beschreibt CDU-Landtagsabgeordneter Stefan Teufel den Erfolg.

Architekt Wolfgang Teuchert beschwört in seiner Rede die Mehrzweckhalle als künftiges "Zentrum des Gemeindelebens", drückt aber auch sein Bedauern aus, "dass bisher keine ortsansässige Firma zum Zuge gekommen ist", doch sei aufgrund der Förderung eine öffentliche Ausschreibung nötig gewesen.

Schließlich meldet sich auch spontan Schulleiter Rainer Kropp-Kurta zu Wort und drückt seine Dankbarkeit dafür aus, dass die neue Halle in der unmittelbaren Nähe zur Schule gebaut werde.

Nachdem alles gesagt ist, setzt sich der bereit stehende Bagger in Bewegung, reißt mit seiner schweren Schaufel ein Loch in die Grasnarbe und formt einen lockeren Erdhügel. Schaufeln und Bauhelme werden verteilt und mit dem gemeinsamen Spatenstich die Bauarbeiten offiziell begonnen.

Anschließend steuert der Baggerfahrer sein Baugerät an das andere Ende des Geländes und setzt dort seine Arbeit fort, denn tatsächlich haben die ersten Erdarbeiten schon vor der Zeremonie begonnen. "Die Bauarbeiten gehen gleich heute los, wir liegen mit dem Beginn voll im Plan, das ist ein gutes Zeichen", freut sich Bürgermeister Türk.

Abriss erst nach Umzug in den Neubau

Im Hintergrund steht noch die alte Halle. Im Verlauf der Bauarbeiten soll sie abgerissen werden. "Eine Sanierung hätte einen großen finanziellen Aufwand bedeutet und man hätte noch immer eine alte Halle gehabt", erklärt Türk die Notwendigkeit des Neubaus. Und Klaus Seifried, Vorsitzender des Sportvereins, ergänzt: "Die jetzige Turnhalle reicht vom Platzbedarf nicht."

Doch die neue Halle soll nicht nur größer werden. Ein Mensabereich für die Schule, Hausmeisterräumlichkeiten, eine Zuschauertribüne und ein Aufzug sind einige der Vorzüge gegenüber dem alten Gebäude.

Schüler und Vereinsmitglieder müssen sich nun keine Sorgen machen, während der Bauarbeiten ohne Sporthalle auskommen zu müssen, denn der Bau wird in zwei Phasen erfolgen. Zunächst entsteht ein Hallenteil auf der Wiese vor der alten Sporthalle. Erst wenn dieser Teil des Neubaus fertig und voll einsetzbar ist, wird das alte Gebäue abgerissen, um Platz für den zweiten Hallenteil zu schaffen. Beide Teile werden baulich miteinander verbunden. "Es wird als ein Gebäude erscheinen", versichert Türk.

Eine Verzögerung der Bauarbeiten durch die Corona-Krise erwartet der Bürgermeister nicht: "Alle Auftragnehmer wissen Bescheid, die Abläufe wurden abgesprochen, und es sieht aus, als laufe alles nach Plan."

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