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Villingen-Schwenningen Zweitgrößte Förderfläche liegt in Marbach

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VS-Marbach (kal). Eine Premiere gab es beim Marbacher Ortschaftsrat in der ersten Sitzung nach der Sommerpause. Armin Schott vom Amt für Stadtentwicklung, Stabsstelle Umweltentwicklung, stellte dem Gremium das "Naturschutzgroßprojekt Baar" vor, in das der Schwarzwald-Baar-Kreis im Rahmen des Projekts "chance natur" einsteigen möchte.

"Viele vergessen, dass wir in einer einmaligen Region leben", begann Schott mit seinen Ausführungen. Es gehe nicht darum, neue Naturschutzgebiete auszuweisen, sondern die vorhanden zu erhalten und zu pflegen. Die Kerngebiete, für die die Stadt zuständig ist, liegen auf den Gemarkungen von Marbach, Obereschach, Pfaffenweiler, Schwenningen, Tannheim und Villingen. Mit 227 Hektar weist Schwenningen die größte Fläche aus, was auf das Schwenninger Moos zurückzuführen ist. Marbach steht mit 89 Hektar Fläche größenmäßig an zweiter Stelle, hier geht es um das Gebiet Pfaffenholz. Vorgesehen sind Erstpflegemaßnahmen zum Naturschutz.

In Abstimmung mit den beteiligten Kommunen soll ausschließlich der Schwarzwald-Baar-Kreis Projektträger sein. Für die beteiligten Gemeinden biete das Projekt einmalige Chancen, so Schott. Kommunale Aufgaben könnten mit einem geringen Eigenanteil, etwa mit Gewässerrenaturierung und -randstreifen, umgesetzt werden. Die damit verauslagten Gelder der Kommunen könnten in Höhe des Eigenanteils auf ihr Ökokonto angerechnet werden.

Was den Zeitplan betrifft, nannte Schott eine Festlegung auf zehn bis elf Jahre sowie eine neunjährige Umsetzungsphase. Die Kommunen haben die Möglichkeit, zu den bereits ausgewiesenen Flächen weitere vorzuschlagen. Nicht aufgenommen werden Flächen, für die Bauabsichten bestehen. Bei Flächen, die sich im Privatbesitz befinden, müsse der Eigentümer nicht zu einer Umsetzung zustimmen.

Die Finanzierung erfolge durch eine 90-prozentige Förderung von Bund und Land. Der Projektträger müsse einen zehnprozentigen Eigenanteil leisten. Insgesamt ist die bundesweite Maßnahme mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Der Finanzierungsanteil des Projektträgers beträgt rund 573 000 Euro. Die beteiligten Landkreise, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar, in dem zehn Gemeinden in den Plan aufgenommen wurden, sollen sich mit jeweils 50 Prozent an dieser Summe beteiligen.

Berechnet sind die Beträge auf eine Dauer von elf Jahren in mehren Phasen. Das bedeute für den Schwarzwald-Baar-Kreis, dass er in den Jahren 2012 bis 2014 rund 10 000 Euro bereitstellen müsste. Auf VS käme ein Betrag in Höhe von 31 630 Euro zu, der sich in zwei Phasen, Planung und Umsetzung, auf elf Jahre verteilt.

Nach den Informationen waren sich Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple und das Gremium einig, dass man dieses Angebot annehmen solle, da es mehr Vorteile als Nachteile bringe. Angeregt wurde, das ausgewiesene Gebiet um eine geringe Fläche nördlich der Bahnlinie zu erweitern, in der auch der sogenannte Schlittenberg liegt. Geplant ist, dass das Projekt im Oktober dem Kreistag zum Beschluss vorgelegt werde.

 
 

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